06.12.2011, 09:20 Uhr | dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
Tokio (dpa) - Der Bilanzbetrug beim japanischen Kamerahersteller Olympus ist noch größer als angenommen. Nach Erkenntnissen einer unabhängigen Ermittlungskommission hat der Konzern Verluste von rund 1,3 Milliarden Euro verschleiert. Verbindungen zur Mafia konnte das Expertengremium allerdings nicht feststellen. Olympus hatte Verluste aus Anlagegeschäften in den 90er Jahren mit Hilfe von überhöhten Zahlungen bei Übernahmen verschleiert, anstelle sie in der Bilanz zu verbuchen. Das Management hatte den Bilanzbetrug eingeräumt.
Quelle: dpa
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