07.10.2011, 15:45 Uhr
Rund um Neuseeland und Australien gab es bereits mehrere Schiffsunfälle, bei denen Öl ins Meer lief.
9. August 2011: Ein Hamburger Containerschiff stößt vor der philippinischen Insel Mindanao mit einem Frachter zusammen. Der Getreidefrachter "MV Bulk Carrier 1" sinkt, zwei Besatzungsmitglieder kommen ums Leben. Bei dem Unglück laufen 6000 Liter Öl aus. Die Küstenwache schickt ein Team, das den Ölteppich mit Chemikalien besprüht, um ihn zu zersetzen.
3. April 2010: Der Kohlefrachter "Shen Neng 1" aus China läuft auf dem Great Barrier Reef vor Australien auf Grund - fernab des zugelassenen Kurses. An Bord befinden sich 65.000 Tonnen Kohle und 950 Tonnen Öl. Bis zu vier Tonnen Öl laufen aus einem beschädigten Tank aus, die Masse zersetzt sich aber, nachdem sie mit Chemikalien besprüht wird. Am 12. April wird der Frachter vom Riff gezogen. Er hinterlässt eine kilometerlange Schneise der Verwüstung, weil er mit dem Wellengang über das Riff schrammt und die Korallen unter seinem Gewicht zermalmt.
11. März 2009: Vor Australien verliert das Containerschiff "Pacific Adventurer" in einem Sturm 31 Container mit Chemikalien. Einer der Container beschädigt beim Herunterfallen einen Tank, etwa 20 bis 30 Tonnen Dieseltreibstoff laufen aus. Später werden an den Stränden ölverschmierte Schildkröten entdeckt. In der Bucht von Moreton bei Brisbane sichten Augenzeugen einen mehrere Kilometer langen Ölteppich.
Quelle: dpa
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