28.07.2010, 09:59 Uhr
Unweit der Unglückstelle der "Deepwater Horizon" ist eine weitere Ölquelle aufgerissen. (Grafik: Stepmap)
Vor der Küste des US-Bundesstaates Louisiana ist nach einem Schiffsunfall eine Ölquelle aufgerissen. Aus einer Plattform sei eine unbekannte Menge Öl ins Meer geströmt, nachdem ein Boot der US-Küstenwache sie am Dienstag gerammt hatte, sagte der Einsatzleiter der US-Regierung im Kampf gegen die Ölpest, Admiral Thad Allen.
Auf der Wasseroberfläche habe sich ein "leichter Ölfilm" gebildet. Nach Angaben des Gouverneurs von Louisiana sei eine rund 30 Meter hohe Fontäne mit orangebraunem Öl aus dem Leck in die Höhe geschossen. Es handele sich um eine seit 2008 aufgegebene Quelle, sagte er dem Sender CNN.
Auf den Vorfall habe schnell reagiert werden können, weil in der Region wegen der mehr als drei Monaten herrschenden Ölpest Tausende Schiffe im Einsatz sind, sagte Allen. Um die Unfallstelle auf dem Wasser herum sei eine rund 1,8 Kilometer lange Begrenzung ausgelegt worden, die das Öl örtlich eindämmen soll. Das Leck befinde sich in der Bucht Barataria Bay rund 100 Kilometer südlich von New Orleans.
Derweil verläuft laut Allen bei der geplanten Versiegelung der BP-Ölquelle rund 60 Kilometer vor der Küste Louisianas alles nach Plan. Es bleibe beim angepeilten Datum, am 2. August Schlamm und Zement von oben in das Bohrloch zu pumpen. Fünf Tage später sei eine ähnliche Prozedur von unten am Ursprung der Quelle vier Kilometer unter dem Meeresgrund vorgesehen.
Unterdessen sind nach dem Bruch einer Leitung mehr als 2000 Tonnen Öl in den Kalamazoo-Fluss im US-Staat Michigan geflossen. Die Pipeline zwischen dem Staat Illinois und Ontario in Kanada wurde inzwischen abgeschaltet, so dass kein Öl mehr ausströme, teilte der Betreiber Enbridge Energy Partners mit. Die Reinigungsarbeiten liefen auf Hochtouren.
Quelle: dpa
Fortschritt schrieb:
am 28. Juli 2010 um 19:28:06
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Ölpest
Was muß noch passieren bis die Verantwortlichen aufwachen ?? Hier eine Ölpest dort eine Ölpest.... weitermachen bis zum bitteren
Ende ?? Die nächsten Generationen werden es uns danken !!
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law-and-order schrieb:
am 28. Juli 2010 um 18:32:07
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Ölpest
In weiteren 25 J. hat sich die Bevölkerung weltweit verdoppelt - und die Umwelt leidet dann 2x so stark wie heute - viel Vergnügen!
Meines Wissens gibt es außer dem Menschen kein Lebewesen, das sich selbst den Ast absägt, auf dem es sitzt.
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bernd schrieb:
am 28. Juli 2010 um 18:01:08
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immer mehr......
Hallo und guten Abend,
diese Meldung ist nicht überraschend, es ist nur ein winziger Ausschnitt von dem, was sichtbar
gemacht werden darf und nicht der Wahrheit entspricht.
Wenn die Fachleute zur Sprache kämen, Geologen also unabhänige Fachleute, dann würde ein so bedeutendes Ereignis und deren Folgen, was sich da im Golf seit April abspielt, in eine andere Richtung zeigen.
Ein Großteil der Menschen schläft ja noch und schaut nur auf die Ökonomie, Wohlstand. Bald werden etliche wachgerüttelt LG
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