20.11.2011, 19:24 Uhr | dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
Heppenheim (dpa) - Die Odenwaldschule gibt eine halbe Million Euro zur Unterstützung missbrauchter früherer Schüler. Das teilte die Schule nach einer gemeinsamen Sitzung des Trägervereins und des Opferschutzvereins "Glasbrechen" in Heppenheim mit.
Das Geld werde voraussichtlich innerhalb eines halben Jahres zur Verfügung stehen, sagte ein Sprecher. Zudem wurde den Angaben zufolge zusätzlich zu einer bereits amtierenden Aufklärungsbeauftragen ein Ombudsmann gewählt, der vor allem Ansprechpartner für männliche Betroffene sein soll.
Laut einer im Dezember 2010 veröffentlichten Untersuchung missbrauchten vor allem in den Jahren 1965 bis 1985 damalige Lehrer der Odenwaldschule 132 Schüler. Der Opferschutz-Verein "Glasbrechen" geht von rund 500 Opfern aus. Nach Angaben der Odenwaldschule hatten sich bis Ende Oktober 76 Opfer bei der Ombudsfrau gemeldet.
Quelle: dpa
B.L. schrieb:
am 20. November 2011 um 22:09:42
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Steuerzahler ?
Wo kommen denn die € 500.000 x 76 = € 38 000 000 im nächsten halben Jahr her ?
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grafiksammler schrieb:
am 20. November 2011 um 20:22:12
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Wie bescheiden
die Gesamtsumme geteilt durch 500 Opfer - da entfallen mal gerade 1000 Euro auf das Leid eines Jeden.
Ein echter Sozialtarif!
Kein Gericht würde einen Kinderschänder so billig davonziehen lassen. Der Mengenrabatt hier ist unwürdig
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Stephan schrieb:
am 20. November 2011 um 20:13:28
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Odenwaldschule
Wieso besteht diese Einrichtung überhaupt noch. Nach allem, was ich bei t-online darüber gelesen habe, ist es dort
schließlich zugegangen wie in einer Satanistensekte.
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