09.09.2011, 15:51 Uhr
Führende US-Republikaner - darunter Michele Bachmann, Mitt Romney und Rick Perry - machen im Fernsehen Front gegen Präsident Barack Obama (Quelle: Reuters)
Eines steht fest: Über das Schicksal von Barack Obama bei den Präsidentenwahlen 2012 entscheidet die Wirtschaftspolitik. Seine republikanischen Herausforderer laufen sich bereits warm. Doch ein Patentrezept gegen die Krise haben sie nicht. Bei einer TV-Debatte kündigten sie zudem an, die Gesundheitsreform Obamas zurückzunehmen, falls sie 2012 gewählt werden.
Die Debatte im Sender MSNBC war die erste direkte Konfrontation zwischen den beiden republikanischen Favoriten, dem texanischen Gouverneur Rick Perry und dem Ex-Gouverneur von Massachusetts, Mitt Romney. Beide waren bemüht, sich als bessere Experten in Sachen Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik zu präsentieren.
"Die Amerikaner suchen jemanden, der das Land wieder zum Laufen bringt", sagte Perry, der auf das wirtschaftlich erfolgreiche "Modell Texas" verwies. Perry betonte, dass in Texas in zehn Jahren über eine Million Jobs geschaffen wurden.
"Unser Präsident versteht die Wirtschaft nicht. Ich schon", sagte Romney, der in der Vergangenheit auch in der Privatwirtschaft erfolgreich war.
Obama will an diesem Donnerstag vor beiden Kongresskammern sprechen und neue Maßnahmen im Kampf gegen die hohe Arbeitslosigkeit vorlegen. Es wird erwartet, dass er ein Programm in Höhe von mehreren hundert Milliarden Dollar zur Ankurbelung der Konjunktur vorlegt. Allerdings gibt es bereits Skepsis unter den Republikanern im Kongress.
Die Vertreterin der Tea-Party-Bewegung, Michele Bachmann, meinte, die Gesundheitsreform Obamas sei "ein Job-Killer" und müsse so schnell wie möglich abgeschafft werden. Außerdem warf sie Obama vor, mit seiner Außenpolitik die USA militärisch zu schwächen.
Mehrere Bewerber äußerten sich skeptisch zur Theorie, dass vom Menschen verursachte Treibhausgase den Klimawandel anfachen. Perry erntete starken Beifall des Publikums, als er die Todesstrafe in Texas bekräftigte. "Ich denke, die Amerikaner verstehen Gerechtigkeit."
Insgesamt stellten sich acht Bewerber den Fragen der Moderatoren in der Ronald-Reagan-Bücherei in Simi Valley in Kalifornien. Auch die Präsidentenwitwe Nancy Reagan war bei der Debatte anwesend.
Allerdings legten die Präsidentschaftsbewerber kaum konkrete Vorschläge im Kampf gegen die Krise vor. Sie kritisierten allerdings das Konzept des "Big Gouvernment", also eines Staates, der sich in alle Lebensbereiche einmischt.
Experten erwarten, dass die Wirtschaftspolitik zum alles entscheidenden Wahlkampfthema wird. Die Arbeitslosigkeit in den USA steht derzeit bei 9,1 Prozent.
Die Vorwahlen, bei denen die Republikaner sich für ihren Präsidentschaftskandidaten entscheiden müssen, beginnen Anfang nächsten Jahres. Im November 2012 sind die Präsidentenwahlen.
Quelle: dapd
Ringelblume schrieb:
am 8. September 2011 um 18:04:13
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Egeal wer in den USA regiert.
Die USA werden weiter Kriege vom Zaun brechen und andere Länder bevormunden. Nach dem Kriegsverbrecher Bush
folgte der Todesengel Obama. Uns wenns wieder ein Republikaner wird, geht das Morden der US-Rambos und das Foltern des CIA weiter.
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Reiner schrieb:
am 8. September 2011 um 17:46:25
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Reps
@Olli: Wer einen regionalen Politiker als Grösse bezeichnet hat null Ahnung der Ami-Politik. Erst mal hier Leben und dann Schreiben.
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Olli schrieb:
am 8. September 2011 um 16:33:19
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Ron Paul
Interessant, dass auch in diesem Artikel ein Kandidat mal wieder ignoriert wird, nämlich Ron Paul, obwohl dieser die Umfrage zu
der Debatte haushoch gewonnen hat. Perry und der Rest sind nicht mal ansatzweise an sein Ergebnis herangekommen. Das zeigt, dass die deutschen Medien US hörig sind. Ron Paul ist der einzige Kandidat, der die USA und die Welt verändern würde.
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