Startseite Jetzt online bestellen und 10% Rabatt sichern

Sie sind hier: Home > Nachrichten > Ausland >

Obama gesteht katastrophale Sicherheitsmängel ein

...

Obama gesteht "katastrophale Sicherheitsmängel" ein

30.12.2009, 13:25 Uhr

Obama räumt nach dem vereitelten Terroranschlag schwere Sicherheitsmängel und Fehler im System ein (Foto: dpa) US-Präsident Obama räumt nach dem vereitelten Terroranschlag schwere Sicherheitsmängel und Fehler im System ein (Foto: dpa)Nach dem vereitelten Anschlag auf ein US-Flugzeug hat US-Präsident Barack Obama ein Scheitern der staatlichen Sicherheitssysteme eingeräumt. Die "katastrophalen" Sicherheitsmängel seien "vollkommen inakzeptabel", sagte Obama an seinem Urlaubsort auf Hawaii. Offenbar unterliefen den US-Geheimdiensten schwere Pannen im Umgang mit Warnungen des Vaters des verhinderten Attentäters.

Menschliches Versagen und Fehler im System hätten dazu geführt, dass der 23-jährige Nigerianer Umar Farouk Abdulmutallab am Freitag mit hochexplosivem Sprengstoff an Bord eines US-Flugzeuges auf dem Weg von Amsterdam nach Detroit gelangt sei, sagte Obama. "Es scheint, dass diese Information vor Wochen einer Abteilung unserer Geheimdienste mitgeteilt, aber nicht effizient weitergeleitet wurde." Andernfalls hätte der Anschlagsversuch verhindert werden können.



Untersuchung soll Umstände klären

"Wir müssen aus diesem Vorfall lernen und schnell handeln, um die Fehler in unserem System zu beheben", sagte Obama. Der US-Präsident hat zwei Untersuchungen angeordnet, die herausfinden sollen, warum gegen Abdulmutallab trotz der Warnungen kein Flugverbot verhängt wurde und wie der Nigerianer den Sprengstoff an Bord der Maschine schmuggeln konnte. Erste Ergebnisse sollen Obama bis Donnerstag präsentiert werden.

t-online.de ShopToller LCD-Fernseher zu Top-Preisen
t-online.de ShopNotebooks zu Top-Preisen
t-online.de ShopHandys: Unsere Top-Angebote!

Vater informierte Botschaft und CIA

Abdulmutallab war auf einer US-Liste von mehr als einer halben Million potenziellen Terror-Verdächtigen geführt worden. Sein Vater, ein nigerianischer Ex-Minister, war nach eigenen Angaben so besorgt über die radikalen Ansichten seines Sohnes, dass er die US-Botschaft in Abuja und die nigerianischen Behörden alarmiert habe. Der US-Nachrichtensender CNN berichtete, der Vater habe auch den US-Geheimdienst CIA gewarnt. Ein CIA-Agent in Nigeria habe nach einem Gespräch mit dem Vater einen Bericht über die radikalislamischen Überzeugungen Abdulmutallabs angefertigt. Der Bericht sei an die CIA-Zentrale in Langley im US-Bundesstaat Virginia geschickt, anschließend aber nicht ausreichend innerhalb der verschiedenen US-Geheimdienste verbreitet worden.

Bereits vor Weihnachten Kenntnis von Plänen?

Ein hochrangiger US-Beamter, der namentlich nicht genannt werden wollte, sagte gegenüber der Nachrichtenagentur AFP, dass die US-Regierung bereits vor Weihnachten Informationen über Abdulmutallab und seine Pläne gehabt habe. Die Informationen hätten zudem auf eine Verwicklung des Terrornetzwerks Al-Kaida hingedeutet. Obama habe allerdings erst am Dienstag von der Existenz der Hinweise erfahren. Die oppositionellen Republikaner hatte den US-Präsidenten wegen seines Krisen-Managements in den vergangenen Tagen scharf angegriffen.

Attentat lange geplant

Nach US-Medienberichten war das Attentat von langer Hand im Jemen geplant worden. Zwei von vermutlich vier Drahtziehern sollen Ex-Häftlinge aus dem US-Gefangenenlager Guantánamo gewesen sein, berichtete der TV-Sender ABC unter Berufung auf Regierungsquellen. Die mutmaßliche Verstrickung von Guantánamo-Häftlingen verstärkt in den USA den Widerstand gegen Obamas Pläne, das Lager auf Kuba rasch zu schließen. Obama wollte das Lager ursprünglich bis Januar schließen.

Ziele im Jemen werden überprüft

Unterdessen berichtete CNN, dass das US-Militär bereits Al-Kaida-Stellungen im Jemen für mögliche Angriffe auskundschaftet. In Zusammenarbeit mit jemenitischen Behörden würden infrage kommende Ziele überprüft, berichtete der US-Sender unter Berufung auf zwei namentlich nicht genannte Regierungsbeamte. Man wolle vorbereitet sein und Optionen vorlegen können, falls Präsident Obama einen solchen Angriff befehle, hieß es.

Terror-Trainingslager im Jemen

Abdulmutallab hatte am Freitag versucht, ein US-Flugzeug beim Landeanflug auf Detroit mit Hilfe des Sprengstoffs PETN in die Luft zu sprengen. Dabei setzte er seine Kleidung in Brand und wurde anschließend von Passagieren überwältigt. Abdulmutallab hielt sich bis zuletzt im Jemen auf und wurde nach eigenen Angaben in einem Trainingslager von Al-Kaida ausgebildet. Das Terrornetzwerk bekannte sich am Montag zu dem Anschlagsversuch.

In islamistischen Foren aktiv

US-Medienberichten zufolge schrieb der Nigerianer regelmäßig in islamistischen Internetforen. Unter dem Namen Farouk1986 habe er auf der Seite gawaher.com seit 2005 mehr als 300 Beiträge verfasst, in denen er unter anderem über "Dschihad-Fantasien" gesprochen habe.




Quelle: AFP , dpa

Inhalt versenden Versenden
Leserbrief An die Redaktion
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus.
Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Diese Mail an
mailing-ifrarr
Artikel versenden
Empfänger
Absender
Name
Name
E-Mail
E-Mail
Nachricht
 

"Obama gesteht katastrophale Sicherheitsmängel ein" verlinken

Verlinken Sie uns, wenn Ihnen der Artikel "Obama gesteht katastrophale Sicherheitsmängel ein" gefallen hat.

 
schließen

Kommentare (0)

zum Forum

Thema: "Obama gesteht katastrophale Sicherheitsmängel ein"

Seite:

Kommentar schreiben

Name
Betreff
Kommentar: (Maximal 500 Zeichen)

Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Haken

Vielen Dank. Ihr Kommentar wurde versendet!

Kommentar schreiben



Zu diesem Artikel/Thema können keine weiteren Kommentare mehr abgegeben werden.

Kommentar melden

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.

 

Haken

Vielen Dank! Ihr Hinweis wurde von der Redaktion entgegengenommen.
mailing-ifrarr

Shopping

Einkaufswelt
14,95 €-Gutschein sichern
Gutschein-Aktion bei KLiNGEL.de

Damenmode in den schönsten Sommerfarben - online bestellen und sparen. bei KLiNGEL.de

Einkaufswelt
Exklusiver Herren-Sale
Exklusiver Daniel Hechter-SALE

Höchste Qualität zum sagenhaft günstigen Preis: Hemden, Jacken u.v.m. von Daniel Hechter. mehr

Einkaufswelt
Passform-Mode für Damen
Premium-Mode mit perfekter Passform - von RAPHAELA by BRAX

Modische Multitalente für Business und Freizeit - für Frauen mit jedem Figur-Typ. zum XXL-Special

Einkaufswelt
Perfekte Hosen für Damen
Die neuen Trends von AtelierGS

Entdecken Sie jetzt die modischen Hosen der Saison – in exzellenter Passform! von AtelierGS


Downloads & Shops

Minus 29%: CutOut PRO
CutOut PRO (Quelle: Softwareload)

Der Meister für feinste Freistellungen und präzise Montagen. mehr

Historische Traktoren
Agrar Simulator: Historische Landmaschinen (Quelle: Koch Media)

Landmaschinen der 50er bis 70er Jahre fahren. Spiel jetzt kaufen

Badeurlaub in Kroatien ab 572,- €/P.
Last Minute bei t-online.de Reisen (Quelle: t-online.de)

1 Woche im 4-Sterne- Hotel mit AI und Flug.


Aus anderen Bereichen

Unsere DFB-Jungs blamieren sich
Die DFB-Elf verliert den EM-Test gegen die Schweiz. (Quelle: dapd)

Fünf Gegentore gegen die Schweiz. mehr

Schumi holt bitterste Bestzeit seiner Karriere
Michael Schumacher auf dem Circuit des Monaco. (Quelle: dpa)

Formel-1-Star wird strafversetzt. mehr


Anzeigen

Anzeige
Anzeige
Einkaufswelt
Die neuen Kurzarmhemden
Die neuen Kurzarmhemden von Esprit

Lässige Frühjahrshemden im zeitlosen Karo-Muster. mehr

Augenblicke
Fotos des Tages
Ein verletzter Bulle rächt sich an einem mexikanischen Matador und wirft ihn in die Luft. (Quelle: Reuters\Olivier Anrigo )

Tierische Rache an einem Matador. mehr

Special
Die neuen Kriege
US-Soldaten beim Einsatz in Afghanistan (Quelle: Reuters)

Moderne Kriegsführung und moderne Waffen. mehr

Aus dem All
Satellitenbild der Woche

Wie Außerirdische die Erde sehen würden. zur Foto-Serie

Quiz
Rätseln Sie sich schlau!
(Montage: t-online.de)

Quiz bei t-online.de: Testen Sie Ihr Wissen. zur Quiz-Seite

Anzeige

Zur breiten Ansicht
© Deutsche Telekom AG 2012

Anzeige