27.09.2011, 12:07 Uhr
US-Präsident Obama kritisiert das Krisenmanagement der Euro-Länder (Quelle: dapd)
US-Präsident Barack Obama hat seine Kritik am Krisenmanagement der Europäer erneuert. Wenn es der Weltwirtschaft nicht gut gehe, habe Europa seinen Anteil daran. "Sie bemühen sich, verantwortungsvoll zu handeln, aber diese Aktionen waren nicht ganz so schnell, wie es nötig gewesen wäre", bemängelte Obama bei einer Business-Veranstaltung in Kalifornien.
Europa habe sich niemals von der Krise 2007 erholt, meinte Obama. "Und sie haben nie umfassend auf all die Herausforderungen reagiert, denen ihr Bankensystem ausgesetzt war." Zusammen mit den Schulden-Problemen Griechenlands habe dies eine Krise ausgelöst, "die die Welt in Angst versetzt".
US-Finanzminister Timothy Geithner hatte Europa am Wochenende eindringlich zur Eindämmung der Schuldenkrise in der Euro-Zone aufgefordert. Die Belastungen von Staaten und Banken in Europa bezeichnete er als "das ernstzunehmendste Risiko für die Weltwirtschaft" und zeigte sich frustriert über das Krisenmanagement der Europäer.
Unterdessen wurde in Washington ein erneuter Finanzkollaps der Regierung fürs erste abgewendet. Der Senat machte am Montagabend mit breiter Mehrheit den Weg frei für einen Übergangsetat bis Mitte November. Damit wird verhindert, dass der Regierung zum 1. Oktober, dem Beginn des neuen Haushaltsjahres 2012, das Geld ausgeht und Bundesbehörden schließen müssen. Auch aus dem Repräsentantenhaus, wo die Republikaner die Mehrheit haben, wurde Zustimmung signalisiert.
Es ist bereits das dritte Mal in diesem Jahr, dass in den USA eine Lahmlegung der Regierung und der Bundesbehörden drohte. Viele Ämter, Nationalparks und andere staatliche Einrichtungen hätten schließen, Bundesangestellte in Zwangsurlaub gehen müssen. Im Frühjahr und Sommer konnte eine solche Zuspitzung erst nach erbitterter Konfrontation zwischen Demokraten und Republikanern in letzter Minute abgewendet werden.
Allerdings stehen weitere Finanzstreits bereits an. So muss sich das Parlament bis Ende des Jahres zur Frage äußern, wie die USA ihre enorme Schuldenlast von über 14 Billionen Dollar (rund zehn Billionen Euro) langfristig abbauen wollen. Präsident Obama hat bereits klargemacht, dass er dabei neben Kürzungen im Sozialbereich auch auf höhere Steuern für die Millionäre beharren werde. Dagegen lehnen die Republikaner Steuererhöhungen kategorisch ab.
Quelle: dpa , AFP
joeggi schrieb:
am 27. September 2011 um 21:33:12
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Obama sin Laden
Der Herr Präsident möge doch erst einmal den Dreck vor der eigenen Haustür zusammenfegen. Oder hat er dies schon getan und
schmeißt den Europäern jetzt den ganzen Mist vor die Füße ?
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pit schrieb:
am 27. September 2011 um 21:32:30
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obama eurokrise
Hallo mister präsident! Amerika = 1 desolate Finanzen ,China hilft!
2 mieses Umweltverhalten! 3 rep.Hilly Billy Politik! 4
unvernünftiges Verhalten
der Amerikanischen Bevölkerung! 5 Amerikanisches Sozialverhalten=0!
6 Einstellung der amerikanischen Öffentlichkeit zu anderen Nationen und
Menschen, ausser Krieg führen, keine! Also arbeiten Sie an sich, sonst
stuft man Ihr Land runter. Nicht träge bewegen.
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Schrinner schrieb:
am 27. September 2011 um 21:30:40
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Dieser Obama...
entpuppt sich ja immer mehr als ein versagender Zeitgenosse. Dieser Schuldenmacher per exellence, in dessen Land die jüngste
Banken- und Weltwirtschaftskrise geboren wurde, der am finanziellen Tropf nicht nur der Chinesen hängt, versucht es seinem Vorgänger Dubyou gleichzutun: Haltet den Dieb, es waren die Europäer und besonders die Deutschen. Die waren ja bereits am Irak-Krieg schuld und jetzt reiten sie die Welt wieder hinein! - Dreimal kurz gelacht!
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