31.10.2011, 14:51 Uhr
Die Passagiere des vollbesetzten Flugzeugs kamen mit dem Schrecken davon. Der Flieger sollte eigentlich Richtung Ägypten starten.
Mit dem Schrecken sind am Montagmorgen 245 Urlauber und acht Besatzungsmitglieder auf dem Weg von Hamburg nach Hurghada in Ägypten davongekommen: Ihr Flugzeug, eine Boeing 757 der Fluggesellschaft Condor, kollidierte kurz nach dem Start gegen 6.20 Uhr mit einem Vogel. Der Pilot musste umkehren und auf dem Flughafen Hamburg-Fuhlsbüttel notlanden.
Der Pilot landete das Flugzeug dabei nur mit dem rechten Triebwerk. Condor-Sprecher Johannes Winter sagte zu t-online.de, der Pilot habe das linke Triebwerk nach dem Zusammenprall auf Leerlauf geschaltet. Auf solche Situationen seien die Piloten vorbereitet, "das haben sie trainiert", so Winter. Eine Flughafen-Sprecherin sagte, die Boeing sei sicher gelandet. Um welchen Vogel es sich gehandelt habe, sei allerdings nicht mehr festzustellen.
Planmäßig sollte es um 6.20 Uhr losgehen, doch wegen eines Defekts an einer Tür konnte die Maschine erst um 7.04 Uhr abheben, wie der Condor-Sprecher berichtete. Um 7.28 Uhr sei das Flugzeug mit dem Vogel kollidiert, das Triebwerk sei in den Leerlauf geschaltet worden. Um 7.39 Uhr setzte das Flugzeug laut Condor-Sprecher wieder auf der Rollbahn auf.
Gegen 15:30 Uhr soll ein Ersatzflieger die Urlauber auf den knapp fünfstündigen Flug nach Ägypten bringen. Unter normalen Umständen wäre Flug DE 1032 dort gegen 11:20 Uhr deutscher Zeit angekommen.
Sogenannte Vogelschläge ereigneten sich weltweit etliche Male pro Tag, berichtete Winter. Meistens gingen sie aber glimpflich aus. Spektakulär war ein Fall in den USA im Januar 2009: Ein Airbus A320 konnte damals nach einem Vogelschlag dank seines versierten Piloten auf dem Hudson River in New York notlanden (zur Foto-Serie). Alle Passagiere überlebten.
Flughafen und Fluggesellschaft sprachen im aktuellen Fall nicht von einer Not- sondern einer "Sicherheitslandung". Experten sprechen von einer Notlandung, wenn das Leben der Insassen direkt in Gefahr ist und der Pilot keine andere Wahl hat, als möglichst schnell aufzusetzen. Ein Sprecher der Pilotengewerkschaft Cockpit nannte den Hamburger Fall mit Blick auf die Einordnung zwischen Not- und Sicherheitslandung "grenzwertig".
Quelle: dpa , AFP , t-online.de
Steffen schrieb:
am 31. Oktober 2011 um 19:01:15
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Notlandung vs. Sicherheitslandung
Ich habe mir noch mal das Photo von oben angeschaut, dabei ist mir eine Frage in den Sinn gekommen, anhand
derer die Redakteure auch den Unterschied feststellen können. These: Der Unterschied zwischen Sicherheitslandung und Notlandung ist der Ausstieg der Passagiere, entweder über Treppen oder Notrutschen, kommt das hin?
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Feder schrieb:
am 31. Oktober 2011 um 17:19:53
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Notlandung
Vögel haben es eben auch nicht leicht;wir sind eine Gruppe Wandervögel;ein Teil wandert,-der andere Teil....
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Helga Tebbe schrieb:
am 31. Oktober 2011 um 16:23:04
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Notlandung in Hamburg
Ich möchte mich nicht zu dem eigentlichen Vorfall äußern, sondern zu den Kommentatoren. Muss man eigentlich ständig
seinen Senf dazu geben, ganz gleich, wie unsinnig bis geschmacklos die Stellungnahme ausfällt??? Das nervt! Eigentlich fühle ich mich sonst nicht berufen, Kommentare zu schreiben; aber manch einer sollte wirklich mehr Zurückhaltung üben, wenn er im grunde nichts zu sagen hat.
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