26.11.2010, 12:34 Uhr
Die USS George Washington ist inzwischen auf dem Weg ins Chinesische Meer, um den Nordkoreanern amerikanische Stärke zu demonstrieren. (Foto: AP)
Nordkorea hat Südkorea und die USA davor gewarnt, ihr geplantes Manöver abzuhalten. Die Region stünde dann am "Rande eines Krieges", hieß es in einer Meldung der staatlichen Nachrichtenagentur KCNA, dem Sprachrohr der Regierung. Gleichzeitig hat das nordkoreanische Militär an der umstrittenen Seegrenze Granaten abgefeuert - kurz vor dem Besuch des US-Kommandeurs in Südkorea auf der Insel Yeonpyeong.
Die Insel war am Dienstag Ziel eines nordkoreanischen Artillerieangriffs, bei dem vier Menschen getötet wurden. Die verbliebenen Bewohner verschanzten sich in Luftschutzbunkern. Ein Sprecher des südkoreanischen Verteidigungsministeriums sagte, es seien Explosionen zu hören gewesen, die offenbar aus dem Norden stammten. "Wir nehmen an, dass es sich um Schießübungen handelt", sagte der Sprecher. Ein Militärsprecher erläuterte dem Fernsehsender YTN, rund 20 Granaten seien offenbar auf nordkoreanischem Boden eingeschlagen.
Die Lage auf der koreanischen Halbinsel wird damit immer dramatischer. Schon am Donnerstag hatte Nordkorea mit weiteren Angriffen auf den Süden gedroht und Südkorea kündigte an, seine Truppen entlang der umstrittenen Seegrenze zu verstärken. Der Zwischenfall auf Yeonpyeong löste in Seoul eine Regierungskrise aus: Nach Kritik an der Reaktion trat der südkoreanische Verteidigungsminister Kim Tae Young zurück. Staatschef Lee Myung Bak entließ außerdem seinen Berater für Verteidigungsfragen.
Zu dem amerikanisch-südkoreanischen Manöver wird auch der atomgetriebene Flugzeugträger "USS George Washington" im Gelben Meer erwartet. Die Übung findet nur rund 110 Kilometer südlich der Insel Yeonpyeong statt.
Quelle: dapd
Willibald schrieb:
am 26. November 2010 um 10:37:04
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Korea
Nächste Woche liefern sie wieder jede Menge Weizen an diesen
Erzfeind
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Reinhard schrieb:
am 26. November 2010 um 10:30:34
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Krieg
manchmal ist es besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.
Hat jemand eine Ahnung wieviele Nordkoreaner seit dem
letzten Krieg, verhungert und erfroren sind? und wieviele durch mangelnde Aertzliche versorgung bzw. mangelnde Medikamente ums Leben gekommen sind?
60 Jahre Hungersnot da bleibt einiges auf der Strecke, auch Kinder. sehr viele Kinder.........Krieg sollte im 21Jahrhundert keine Loesung sein aber es scheint nicht ohne zu gehen.
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Lara schrieb:
am 26. November 2010 um 10:28:29
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"Wir stehen am Rande eines..
Nicht Nordkorea braucht den Krieg sondern die amerikanische Rüstungsindustrie. Es ist ja wohl nun langsam
ersichtlich das die USA das weltweite Kriegsfeuer am Brennen halten muss um den Munitionsherstellern ihre Gewinne zu sichern.
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