25.12.2011, 14:21 Uhr
Diktatoren-Nachfolger Kim Jong Un im dunklen Mantel inmitten seiner Generäle, darunter erstmals auch sein Onkel Jang (links) (Quelle: Reuters)
Nordkorea zeigt sich verärgert über Südkoreas Reaktion auf den Tod von Machthaber Kim Jong Il. Südkoreas Regierung hatte der Bevölkerung des kommunistischen Nachbarlandes ihre Anteilnahme ausgesprochen, sich jedoch nicht direkt an das Regime in Pjöngjang gewandt. Auch lässt Seoul mit zwei Ausnahmen keine Besuche von Beileidsdelegationen aus Südkorea zu. Unterdessen festigt die Kim-Familie ihre Macht im kommunistischen Norden.
Nordkorea rief Seoul am Sonntag auf, die Zahl der Beileidsdelegationen nicht zu beschränken. Nordkorea werde es nicht tolerieren, wenn jemand Trauernde abhalte, hieß es in einer Erklärung des staatlichen Komitees für eine Friedliche Wiedervereinigung Koreas. "Die südkoreanische Regierung sollte berücksichtigen, dass ihre Störungen unvorhersehbare katastrophale Konsequenzen für die Nord-Süd-Beziehungen nach sich ziehen werden."
Es wird erwartet, dass die Witwe des früheren südkoreanischen Präsidenten Kim Dae Jung, Lee Hee Ho, und mehrere Begleiter an diesem Montag mit dem Auto nach Pjöngjang reisen werden. Auch Hyun Jeong Eun, der Witwe des früheren Vorsitzenden der Hyundai-Gruppe Chung Mong Hun hatte Seoul die Genehmigung für einen Kondolenzbesuch erteilt. Beide Frauen werden allerdings nach Angaben des Vereinigungsministeriums am Dienstag zurückkehren und nicht an der Beisetzungsfeier am Mittwoch teilnehmen.
Unterdessen gibt es Anzeichen, dass der Kim-Clan seine Macht weiter gestärkt hat. Das nordkoreanische Staatsfernsehen zeigte den Onkel an der Seite von Kims Sohn und erwählten Nachfolger Kim Jong Un am Glassarg des aufgebahrten Ex-Diktators. Der 65 Jahre alte Jang Song Thaek - verheiratet mit einer Schwester des verstorbenen Diktators - trug erstmals Militäruniform mit dem Rangabzeichen eines Generals. Das berichteten südkoreanische Medien.
Jang gilt seit langem als graue Eminenz des kommunistischen Regimes und Mentor des noch nicht 30-jährigen Kim Jong Un. Es war zunächst unklar, ob Jang offiziell den Titel eines Generals der Streitkräfte erhalten hat. Am Samstag hatte die Staatspresse Kim Jong Un zum ersten Mal als "obersten Befehlshaber" bezeichnet.
Kim Jong Il hatte seinen Schwager im vergangenen Jahr zu seinem Stellvertreter in der nationalen Verteidigungskommission gemacht, dem militärischen Führungsgremium des Staates. Es gilt als sicher, dass sich Kim Jong Il seit seinem Schlaganfall vor drei Jahren mit Personen seines Vertrauens, darunter seine Schwester Kim Kyong Hui und deren Mann Jang Song Thaek umgeben hatte, um den Machttransfer auf seinen drittältesten Sohn vorzubereiten. Kim selbst hatte die Macht von seinem 1994 gestorbenen Vater und "ewigen Präsidenten" Kim Il Sung übernommen. Kim Jong Il war nach offizieller Darstellung am 17. Dezember genauso wie sein Vater an einem Herzinfarkt gestorben.
Quelle: dpa
Gizmo schrieb:
am 25. Dezember 2011 um 19:30:49
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Nord-Süd
Politische Interessen werden vorgeschoben,um ein paar 10.000 an der Macht zu halten.Es ist ein Ideal , was es zu beschützen gilt.
Die Macht inne zu haben , ein ganzes Volk auszubeuten & sich wie eine Überirdische Lebensform zu geben.
ZUM KOTZEN !! Wie ein krimineller Familien-Clan im Ruhrpott -
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Macht schrieb:
am 25. Dezember 2011 um 19:25:20
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korea.
Jeder sollte so Trauern - wie man den verstorbene gegenüber empfunden hat.
Warum sollte Südkorera - trauern? Würde das Volk in
Nordkorea so abgeschottert-und nicht zum Medien-Massentrauer aufgefordert, dann würde sich zeigen-wie geliebt dieser Mann in Nordkorea war. Aber wer nordkorea meint meint China-egal wer in Nordkorea regiert. Nordkorea hat die Macht China hinter sich. Wäre es nicht so-wäre diese Region eine tickende Zeitbombe. So nur ein gefährlicher Krisenregion- schlimm genug!!!!!!
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Paul W. schrieb:
am 25. Dezember 2011 um 19:18:07
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Diktatoren Gangster
Man hat Hitler bis zum Tode verfolgt. RICHTIG so. Man hat Bestie Bin Laden erledigt. RICHTIG so. Sadam Hussein und, und,
und! Wofür ist eigentlich die "Weltgesellschaft" nütze, wenn sie diesen Nordkoreanischen Schlächtern und Mördern am eigenen Volk nichts entgegenzusetzen hat. Da schießen diese Irren Raketen auf Menschen, drohen offen mit Atomschlägen u.s.w.. Rein, die Bande aufhängen und das Volk befreien. Endlich dafür sorgen, das niemand mehr HUNGERN muß. WELTWEIT.
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