25.11.2010, 13:51 Uhr
Nach dem Angriff auf eine südkoreanische Insel setzt das kommunistische Nordkorea seine Drohgebärden fort. Ohne zu zögern, werde die Volksarmee "eine zweite und dritte Runde von Vergeltungsschlägen ausführen, sollten Kriegstreiber in Südkorea erneut rücksichtslos militärisch provozieren", hieß es in einer Mitteilung des Militärs.
Im gleichen Zug wurde Südkorea erneut unterstellt, den Zwischenfall am Dienstag vor der Westküste ausgelöst und zuerst Nordkorea beschossen zu haben. Die Schuld am Konflikt im Gelben Meer gab Nordkorea allerdings der USA als "eigentliche Verursacher". Das Schreiben sei an die US-Streitkräfte in Südkorea übermittelt worden, berichten die staatlichen Medien.
Die neuen Drohungen kamen einen Tag nachdem die Streitkräfte der USA und Südkoreas ein weiteres gemeinsames Seemanöver im Gelben Meer angekündigt hatten, um militärische Stärke zu demonstrieren. Die USA hatten ihrem Bündnispartner nach dem Granatenbeschuss der südkoreanischen Insel Yonpyong vollen Rückhalt zugesichert. Vier Menschen wurden bei dem Angriff getötet, darunter zwei Zivilisten. Südkorea hatte das Granatfeuer aus Nordkorea erwidert.
Chinas Regierungschef Wen Jiabao rief beide Seiten zu "äußerster Zurückhaltung" auf. Nach Gesprächen mit Russlands Präsident Dmitri Medwedew sagte Chinas Premier in Moskau, China lehne "jede Form von militärischer Provokation" ab. Das berichtet die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua.
Südkorea kündigte unterdessen eine Verstärkung seiner militärischen Streitmacht auf seinen Inseln in der Nähe der Seegrenze im Gelben Meer an. Bisherige Pläne, die dort stationierten Marineeinheiten zu reduzieren, würden gestrichen, teilte das Präsidialamt in Seoul nach einer Dringlichkeitssitzung von Präsident Lee Myung Bak und Ministern mit.
Als erste politische Konsequenz aus dem Manöver ist der südkoreanische Verteidigungsminister Kim Tae Young zurückgetreten. Präsident Lee Myung Bak habe das Rücktrittsgesuch Kims angenommen, berichtete die nationale Nachrichtenagentur Yonhap unter Berufung auf das Präsidialamt in Seoul.
Der Grund für diesen Schritt sei die zunehmende Kritik an der Reaktion des südkoreanischen Militärs auf den Granatenbeschuss. Abgeordnete hatten der Militärführung unter anderem vorgeworfen, zu spät und zu lasch reagiert zu haben.
Quelle: dpa
donner schrieb:
am 25. November 2010 um 21:35:07
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Korea
man darf gespannt sein wie sich das da weiter entwickelt. Ich ahne nichts gutes.
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Böser Ossi schrieb:
am 25. November 2010 um 21:24:40
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Rot-Korea
Platt machen den Norden und die Kim`s zum Teufel jagen wäre das beste für das nordkoreanische Volk.Entschuldige Teufel, war nicht so gemeint.:-)
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Kolibär schrieb:
am 25. November 2010 um 21:19:38
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Nordkorea droht erneut mit Militärschlägen
Eins sollte gesagt werden. Die Politik der Welt liegt bei einen großen Staat.. Südkorea ist
eine Marionette des großen Staates.. Alles wird so vorbereitet wie in Vietnam, Irak Afghanistan und allen Kriegsplätzen in der Welt.. Der dafür Verantwortliche Staat ist immer die USA.. Alles wurde durch Machenschaften und Theorien den Gegner zugeschoben.. Die Wahrheit kommt an das Licht...Nur Wann..??
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