02.02.2011, 12:52 Uhr
Entwicklungshilfeminister Dirk Niebel wurde am Bagdader Flughafen nicht mit offenen Armen in Empfang genommen (Foto: imago)
Zu Beginn seiner dreitägigen Reise durch den Irak ist Entwicklungshilfeminister Dirk Niebel (FDP) nicht gerade freundlich empfangen worden: Nach Informationen der "Bild"-Zeitung hielt das Sicherheitspersonal am Bagdader Flughafen ihn und seine Delegation am Dienstag fast zwei Stunden lang fest. Niebel kündigte derweil an, dass die Panne ein "Nachspiel" haben werde.
Nach den Verzögerungen bei der Abfertigung sei auch die bereitstehende Bundeswehr-Maschine Transall am Abflug gehindert worden. Als Grund habe die irakische Seite angegeben, die Landegebühr sei bisher nicht gezahlt worden. Die Transall-Crew habe dagegen beteuert, die Gebühr bereits bar gezahlt zu haben.
Erst nach einer erneuten Zahlung von 2500 US-Dollar erhielt die Maschine dem Bericht zufolge am Nachmittag mit fast zwei Stunden Verspätung ihre Starterlaubnis. Die Transall flog nach Erbil im Nordirak, wo Niebel seinen Besuch bis Donnerstag fortsetzt. Begleitet wird der Minister von einer Delegation aus Abgeordneten des Bundestages sowie Wirtschaftsvertretern.
Niebel kündigte bereits an, dass die Panne "ein Nachspiel haben" werde. Er habe das Auswärtige Amt über die Vorfälle informiert. "Jetzt liegt der Fall beim irakischen Transportminister." Das Verhalten der irakischen Sicherheitskräfte am Flughafen sei "unterirdisch" gewesen, zitierte ihn die Online-Ausgabe der "Bild"-Zeitung.
Niebel äußerte sich zugleich besorgt über die Zustände im Irak: "Der Übergang von einem staatlich gelenkten System zu einem freiheitlichen wird wohl noch ein längeres Stück brauchen. Es fehlt hier im Land an Menschen, die Entscheidungen treffen."
Quelle: dpa , AFP
reli schrieb:
am 2. Februar 2011 um 12:16:54
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Handel
Bei solchen Reisen geht es vor allem auch darum, Kontakte für Geschäfte, Waren und Handel zu beginnen, damit hierzulande über
solchem Weg Arbeit geschaffen wird. Daher sollte man diese Reise nicht ohne genauere kenntnis negativ bewerten.
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enforcer schrieb:
am 2. Februar 2011 um 12:13:50
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Niebel
er hätte gleich wieder umkehren sollen
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reli schrieb:
am 2. Februar 2011 um 12:13:15
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Mentalitäten
Es kann sich kaum jemand vorstellen, dass in extrem vielen anderen Ländern abkassieren zur Tagesordnung gehört. Da es ein
standortvorteil dieses landes ist, dass dies hier nicht so ist, geht es den meisten Bürgern in diesem Lande recht gut, zumindest nicht so schlecht wie den meisten Menschen in den korrupten Ländern.
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