26.01.2012, 08:41 Uhr | Von Gabriele Chwallek und Marco Mierke, dpa
Der republikanische US-Präsidentschaftsbewerber Newt Gingrich hat versprochen, im Fall eines Wahlsiegs bis 2020 eine permanente Mondstation einzurichten. Das kündigte er am Mittwoch bei einer Wahlkampfveranstaltung im US-Staat Florida an.
Er wolle eine stabile kommerzielle Raumfahrtindustrie nach dem Vorbild des Luftfahrtbooms der 1930er Jahre entwickeln sowie die Erforschung des Mars ausbauen, sagte Gingrich vor etwa 700 begeisterten Zuhörern. Finanziert werden sollten die Projekte durch Investitionen des privaten Sektors.
Der frühere kubanische Präsident Fidel Castro machte sich am Mittwoch über die republikanischen US-Präsidentschaftsbewerber lustig: "Der Vorwahlkampf ist der größte Wettbewerb von Idiotie und Unwissen, von dem man jemals gehört hat", schrieb der ehemalige kubanische Staatschef in einer seiner Kolumnen in der staatlich kontrollierten Zeitung "Granma" am Mittwoch.
Außerdem kritisierte er Washington, Europa und die Medien für ihre Berichterstattung über einen kubanischen Häftling, der kürzlich starb. Der Mann sei kein Dissident gewesen und habe sich auch nicht im Hungerstreik befunden, behauptet worden sei, erklärte Castro. Die Berichterstattung sei Teil einer internationalen Kampagne gegen den Inselstaat.
In seiner mit Spannung erwarteten Rede zur Lage der Nation hat der US-Präsident vor allem wirtschaftliche Fehlentwicklungen angeprangert. zum Video
Im Juli 2011 hatten die USA ihr Space Shuttle-Programm eingestellt. Präsident Barack Obama hatte zudem das sogenannte Constellation-Programm seines Vorgängers George W. Bush für die bemannte Rückkehr zum Mond aus Kostengründen gestrichen. Seitdem sind die USA von Russland abhängig, wenn sie Astronauten zur Internationalen Raumstation ISS bringen wollen.
Quelle: dapd
Spötter3 schrieb:
am 26. Januar 2012 um 19:26:48
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Mond-Kolonie nur für die Amis ?
Endlich hat es wenigstens EINER unserer transatlantischen "Freunde" geschnallt: Auf dem Mond liegt
die Zukunft !!! - Als erste Probe-Besiedler finden sich bestimmt viele Freiwillige: Dieser Grinch selbst, gerne begleitet von Fr. Palin; dann noch ein paar solidarische Mitstreiter aus Euroland, deren irdische Abwesenheit nicht weiter schadet: Barroso, Juncker, Berlusconi; Wulff, Merkel, Schröder, Rösler, Westerwelle ...
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Mondmensch schrieb:
am 26. Januar 2012 um 18:23:24
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Gelüste
Ein Kaspertheater wie die gesamte "Wahl".
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Andy schrieb:
am 26. Januar 2012 um 17:37:29
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US Mondstation
Super, endlich seit ende der Nasa Apolloflüge um Mond geht es wieder vorwärts in der bemannten Raumfahrt. Klar, dass da die
Gegner nicht weit sind. Kümmert euch erst mal um die armen, die Unterernährten, um Afgahnistan und Palästina,Pakistan und Äthiopien. In Wirklichkeit wird sich in diesen Ländern so oder so nichts nachhaltig ändern. Nur die Steuergelder dafür verpuffen im Nirwana. Die Raumfahrt zum Mond schafft echte Zukunftspersektiven für die Menschheit für Kolonien im Weltall.
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