27.01.2012, 09:36 Uhr
Im Mittelpunkt des TV-Duells stand das Thema Einwanderung. Die nächste Vorwahl der Republikaner für die Präsidentschaftskandidatur findet in Florida statt.
Die beiden führenden Bewerber um die Präsidentschaftskandidatur der US-Republikaner, Mitt Romney und Newt Gingrich, haben sich in einer weiteren Fernsehdebatte einen heftigen Schlagabtausch geliefert. Im Mittelpunkt des Streits stand das Thema Einwanderung.
Gingrich bezeichnete seinen innerparteilichen Rivalen Romney als fremdenfeindlichsten der vier Kandidaten. Romney reagierte in der Debatte am Donnerstagabend in Florida mit den Worten, dieser Vorwurf sei abscheulich und unverzeihlich. Sein Vater sei in Mexiko geboren worden, und er selbst sei nicht ausländerfeindlich.
In Florida findet am Dienstag die nächste Vorwahl statt. Außer Gingrich, dem früheren Präsidenten des Repräsentantenhauses, und Romney sind noch Rick Santorum und Ron Paul im Rennen, denen aber kaum Chancen eingeräumt werden. Die Vorwahl gilt als wichtige Chance für Gingrich, einen großen Südstaat zu gewinnen und möglicherweise an dem lange favorisierten Ex-Gouverneur Romney vorbeizuziehen. Umfragen deuteten auf ein Kopf-an-Kopf-Rennen hin.
Romney präsentierte sich am Donnerstag aggressiver und selbstbewusster als in der Vergangenheit und griff seinen Hauptrivalen heftig an. Mit Blick auf Gingrichs Pläne für eine permanente Station auf dem Mond sagte der ehemalige Geschäftsmann Romney: "Wenn ein Manager zu mir käme und sagen würde, ich will ein paar Hundert Milliarden Dollar für eine Kolonie auf dem Mond ausgeben, würde ich sagen: 'Sie sind entlassen.'"
In seiner mit Spannung erwarteten Rede zur Lage der Nation hat der US-Präsident vor allem wirtschaftliche Fehlentwicklungen angeprangert. zum Video
Santorum erhielt Applaus der Zuschauer, als er die beiden Favoriten aufrief, ihre gegenseitigen persönlichen Angriffe zu beenden und sich stattdessen auf Sachfragen zu konzentrieren. "Können wir (die Tatsache) beiseitelegen, dass Newt ein Mitglied des Kongresses war und dass Mitt Romney ein wohlhabender Typ ist?", sagte Santorum genervt.
Schon am Mittwoch waren Gingrich und Romney im spanischsprachigen US-Sender Univision aufeinander getroffen. Romney wurde dabei direkt gefragt, wie hoch sein Vermögen sei. "Irgendwas zwischen 150 und 200 Millionen Dollar", antwortete er nach einigem Zögern. Gingrich musste sich unbequeme Fragen nach seinem Verhalten während der Lewinsky-Affäre des damaligen Präsidenten Bill Clinton Mitte der 1990er Jahre gefallen lassen.
Quelle: dapd
Kalle schrieb:
am 27. Januar 2012 um 15:00:20
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Wahlkampf
Ich bin mir sicher,daß die nächste Bundestagwahl an Peinlichkeiten und Dreck alles übertrifft sogar die Amis.
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bodhimaus schrieb:
am 27. Januar 2012 um 14:53:57
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USA WAHLEN und WAHLEN allgemein
TV schlammschlachten tuen nur dem sender gut.auch in deutschland.dem potenziellen wähler und ich hoffe dass
das wort pontentiell verstanden wird,tun solche schlammschlachten nicht gut,denn es wird auch seit jahrzehnten in deutschland vor wahlen von allen parteien gelogen,dass sich die balken biegen,und der vorteilnehmer = gewinner hält keine versprechen.
die wähler sollten sich mehr mit angebotenen Internet Facebook und sonstigen aussagen der aspiranten informieren.danach ist es zu spät.
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Herbi schrieb:
am 27. Januar 2012 um 14:00:25
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US-Wahlen
Ich bin dafür das Bill Gates kandidiert. Dieser Mann hat zumindest ein soziales Verständnis und ist nicht nur auf möglichst
hohen Profit aus. (siehe seine Spenden) Natürlich ist der auch stinkreich, fühlt sich jedoch verantwortlich seinen Reichtum auch zum Wohle von Ärmeren einzusetzen.
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