12.12.2011, 11:07 Uhr
Dem republikanischen Präsidentschaftsbewerber Newt Gingrich ist offensichtlich vieles recht, um die anti-arabischen Amerikaner auf seine Seite zu ziehen. In einem Interview mit dem US-Kabelfernsehsender "The Jewish Channel" hat er die Palästinenser als ein "erfundenes Volk" bezeichnet. Die Betroffenen sind völlig bestürzt.
Laut der veröffentlichten Interview-Auszügen sagte der konservative US-Politiker, dass es keinen Staat Palästina gegeben habe und die Palästinenser Araber seien, die sich dafür entschieden hätten, nicht woanders zu leben. Die Region Palästina und seine Einwohner hätten vor der Gründung Israels zum Osmanischen Reich gehört.
Dann holte der neue Favorit der Republikaner im Präsidentschaftsrennen zum Schlag aus: Den Friedensprozess zwischen Israelis und Palästinensern bezeichnete Gingrich als "wahnhaft". Die Entscheidung von Präsident Barack Obama, die Palästinenser auf der gleichen Stufe wie Israel zu behandeln, sei ein "Begünstigen von Terroristen".
Palästinensische Vertreter haben bestürzt auf die Äußerungen reagiert. Die Bemerkungen des Präsidentschaftsbewerbers seien "unglücklich", sagte Nabil Abu Rdeneh von der Autonomiebehörde im Westjordanland. Gingrich habe "aufrichtige Feindschaft" gegenüber den Palästinensern gezeigt, sagte Fausi Barhum, Sprecher der im Gazastreifen regierenden Hamas.
Gingrich wurde bekannt, weil er sich in den 90er Jahren als Sprecher des Repräsentantenhauses spektakuläre Duelle mit dem damaligen Präsidenten Bill Clinton lieferte. Danach verschwand er nach mehreren Affären in der Versenkung. Als er dieses Jahr seine Präsidentschaftsbewerbung bekannt gab, nahm ihn kaum jemand ernst. Noch vor einigen Wochen lag seine Quote bei Umfragen unter den republikanischen Wählern bei 5 bis 7 Prozent. Inzwischen ist er sogar an Mitt Romney vorbeigezogen und kann im Schlüsselstaat Iowa 25 Prozent der Stimmen auf sich versammeln.
Quelle: dpa
Eulenspiegel schrieb:
am 10. Dezember 2011 um 19:18:09
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Gingrich-Amis
Amerikaner haben auch ganz viel Ahnung von Geschichte und kennen sich bestens aus in der Welt,eigentlich sind diese Aussagen
ganz normal man weiß ja wer in Amerika das sagen hat.
In Wirklichkeit sind sie ein erfundenes Volk.
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Jonny der Depp schrieb:
am 10. Dezember 2011 um 18:59:50
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Im Wahlkampf
Es gibt Leute die haben einfach zu heiss gebadet .
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alida schrieb:
am 10. Dezember 2011 um 18:35:29
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amis
der gute mann hat den typisch amerikanischen konservativenkomplex !
selbst, so gut wie keine geschichte, aber anderen z.t. jahrtausende
alten kulturen, die welt erklären ? (auch wenn man nicht unbedingt weiss wo die länder liegen !) jeder weiss wie die amis zu ihrem territorium gekommen sind, auf jeden fall ohne geschichtlichen anspruch auf dasselbe !
möchte ihn mal hören, wenn die urbevölkerung jetzt einen alleinbesitzanspruch geltend machen würde ??? (geht zurück, wo ihr hergekommen seid !)
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