Einer der Verdächtigen wird von der Polizei abgeführt (Foto: AP)
Die Polizei in New York hat nach eigenen Angaben einen Terroranschlag auf eine Synagoge und auf Militärflugzeuge vereitelt.
Nach etwa einjähriger Überwachung verhaftete das FBI in der Ostküstenmetropole vier Männer. Sie wurden der Verschwörung zu einem Anschlag mit Massenvernichtungswaffen angeklagt. Die Beschuldigten hätten eine Synagoge und ein jüdisches Gemeindezentrum im New Yorker Stadtteil Bronx mit dem Plastiksprengstoff C-4 angreifen wollen, sagte Staatsanwalt Lev Dassin.
Außerdem planten sie nach Angaben der Behörden den Kauf von Boden-Luft-Raketen des Typs Stinger. Damit wollten die Festgenommenen angeblich Flugzeuge der Air National Guard abschießen, die auf dem Stützpunkt Stewart stationiert sind, etwa 110 Kilometer nördlich von New York.
Anschlag mit einem Auto
Der Anschlag auf den Riverdale Temple und das Riverdale Jewish Center im Stadtteil Bronx sollte mit einem Auto verübt werden, das mit Plastiksprengstoff vollgepackt werden sollte.
FBI überwachte Verdächtige
Um an den Sprengstoff und an die Raketen zu gelangen, nahmen die Terrorverdächtigen Kontakt mit einem Informanten der Ermittlungsbehörden auf. Das FBI und andere Behörden überwachten die Männer und stellten ihnen unschädlich gemachten Plastiksprengstoff C-4 und eine nicht funktionsfähige Rakete bereit.
"Bedrohung durch Terroristen real"
"Dies war eine lange, sorgfältig geplante Ermittlung, und sie zeigt, wie real die Bedrohung durch Terroristen aus dem eigenen Land ist", sagte der republikanische Abgeordnete Peter King, der als Mitglied des Ausschusses für Heimatschutzes im Repräsentantenhaus nach den Festnahmen von den Ermittlungen unterrichtet wurde.