24.11.2010, 10:13 Uhr
Keine Chance mehr für 29 verschüttete Bergarbeiter in Neuseeland: Nach einer neuen Explosion in der Pike-River-Kohlemine hat die Polizei die seit Tagen verschütteten Bergarbeiter für tot erklärt. Während der Rettungsarbeiten hatte es am Mittwochmorgen eine neue, "weitaus gewaltigere" Explosion gegeben, die niemand überlebt haben könne, sagte Polizeichef Gary Knowles. Nun bereite man sich darauf vor, die Toten zu bergen. "Dies ist die schwärzeste Stunde der Westküste", sagte Bürgermeister Tony Kokshoorn.
Durch die erste Explosion am vergangenen Freitag waren 29 Bergarbeiter im Alter zwischen 17 und 62 Jahren in der Mine bei Greymouth auf der neuseeländischen Südinsel unter Tage verschüttet worden waren.
Erst wenige Stunden zuvor war am Mittwochmorgen bei einer Bohrung zu dem Unglücksschacht eine hohe Konzentration giftiger und explosiver Gase festgestellt worden. Die Sonde hatte allerdings keine Lebenszeichen der Verschütteten entdeckt. Im Laufe des Tages sollte eine zweite Bohrung zu einem anderen Teil des Unglücksschachts vorangetrieben werden.
Die aufgestiegenen Gase hatten den Angaben zufolge "extrem hohe Kohlenmonoxidwerte, eine sehr hohe Methankonzentration und einen ziemlich niedrigen Sauerstoffgehalt". Kohlenmonoxid, das auch von Autos ausgestoßen wird, ist schon in geringen Mengen hochgiftig. Methangas soll die Explosion am Freitag ausgelöst haben.
Freiwillige Helfer wollten auf eigenes Risiko zu den Verschütteten vordringen, doch wurden sie von Minenchef Peter Whittall davon abgehalten. "Das Risiko einer weiteren Explosion ist zu hoch, um Rettungstrupps in die Mine zu schicken", sagte er. Wenige Stunden später wurde das Gebiet von der neuen Explosion erschüttert.
Noch vor der Presse waren die Familienangehörigen über die neue Explosion und deren befürchtete Auswirkungen informiert worden. Diese hatten tagelang gehofft und gebangt, aber kein Lebenszeichen von ihren Angehörigen erhalten. Die Hoffnung hielt sich bis zuletzt: In der kleinen Stadt waren am Mittwoch noch überall die Bäume, Laternen- und Strommasten mit gelben Bändern verziert - dem Zeichen der Hoffnung auf baldige, gesunde Rückkehr der Angehörigen.
Quelle: dpa , dapd
Silverfern schrieb:
am 24. November 2010 um 11:02:41
(0)
(0)
Neuseeland
Was ist los in meinem Land? Erdbeben in Christchurch, Explosionen in der Mine... , hoffentlich geht das nicht so weiter - ich bin
traurig, mein Beileid an die Angehörigen.
mehr
Kommentar melden
Hannah schrieb:
am 24. November 2010 um 10:10:53
(0)
(0)
Kohle
Es ist sehr traurig diese Nachricht. Aber, wenn ich so die fehlerhaften Kommentare lese..... Leute, trauert im Geheimen, dann passieren
diese furchtbaren Rechtschreibfehler nicht, die nur Kopfschütteln verursachen.
Meine Anteilnahme gilt den Familien, die voller Hoffnung waren.
mehr
Kommentar melden
Hubertus2010 schrieb:
am 24. November 2010 um 10:06:19
(0)
(0)
Neuseeland:Verscüttete....
Warum kann dieses Unglück nicht einfach nur als das anerkannt werden was es ist einfach nur ein UNGLÜCK ? Wo
Menschen und Technik (welcher Entwicklungsstufe auch immer) aufeinander treffen gibt es auch mal Unfälle.Deshalb mein Beileid den Hinterbliebenen des Unglückes.
mehr
Kommentar melden
Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.

Damenmode in den schönsten Sommerfarben - online bestellen und sparen. bei KLiNGEL.de
Höchste Qualität zum sagenhaft günstigen Preis: Hemden, Jacken u.v.m. von Daniel Hechter. mehr
Modische Multitalente für Business und Freizeit - für Frauen mit jedem Figur-Typ. zum XXL-Special
Entdecken Sie jetzt die modischen Hosen der Saison – in exzellenter Passform! von AtelierGS