07.01.2012, 11:12 Uhr
Heißluftballon stürzt in Neuseeland ab Das Gefährt streifte offenbar bei der Landung eine Stromleitung. Dabei kamen elf Menschen ums Leben.
In Neuseeland sind beim Absturz eines Heißluftballons alle elf Insassen ums Leben gekommen. Das Unglück ereignete sich nahe der Ortschaft Carterton, nördlich der Hauptstadt Wellington. Wie die Polizei mitteilte, hatte der Ballon bei der Landung eine Stromleitung gestreift und Feuer gefangen. Zwei der Insassen hätten noch vergeblich versucht, sich durch einen Sprung aus dem Korb zu retten.
An Bord befanden sich den Angaben zufolge fünf Paare aus dem Raum Wellington und der Pilot. Einige der Leichen hätten schwere Verbrennungen aufgewiesen. Sie waren am frühen Morgen zu einem 45-minütigem Flug über der Provinz Wairarapa aufgebrochen. Das Gebiet im Süden der neuseeländischen Nordinsel ist als beliebtes Ballon-Revier bekannt. Am Samstagmorgen hätten bei nur leichtem Wind gute Sichtverhältnisse geherrscht.
"Als der Ballon zur Landung ansetzte, stieß er gegen die Kabel einer Stromleitung, was zur Funkenbildung im Korb führte", erklärte die Polizeiinspektor. Daraufhin sei der Ballon noch einmal kurz steil aufgestiegen, dann aber in Flammen aufgegangen und in ein Feld gestürzt.
Ein Augenzeuge berichtete, dass rund zehn Meter hohe Flammen aus dem Korb geschlagen seien. "Er kam runter wie eine Rakete", sagte David McKinlay dem neuseeländischen Rundfunk. Familienmitglieder, die ihren Angehörigen die Tickets für die Ballonfahrt zu Weihnachten geschenkt hatten und am Landepunkt warteten, mussten das Unglück dem Bericht zufolge hilflos mit ansehen.
"Es war schrecklich", zitierte die Zeitung "New Zealand Herald" auf ihrer Internetseite eine weitere Zeugin. "Er (der Ballon) schoss hoch in die Luft, vermutlich wegen der Hitze, und wir sahen, wie zwei Menschen heraussprangen, und alle haben geschrien", schilderte Aurea Hickland die dramatischen Ereignisse. "Und dann, als die Hülle in Flammen aufging, fiel er einfach runter."
Neuseelands Verkehrsminister Gerry Brownlee drückte den Hinterbliebenen der Opfer sein Beileid aus. "Unsere Gedanken sind bei all jenen, die nun den Verlust ihrer Lieben betrauern", sagte er. Die Untersuchungskommission für Verkehrsunfälle leitete umgehend Ermittlungen ein. Diese könnten allerdings bis zu einem Jahr andauern, hieß es.
Bei dem Absturz handelte es sich nach Angaben von Historikern im Ministerium für Kultur und Nationales Erbe um den schlimmsten Luftfahrtunfall im Land seit 1963. Damals waren bei dem Absturz eines Flugzeugs in der Region Kaimai Range alle 23 Insassen ums Leben gekommen.
Quelle: dpa , dapd
Herbert schrieb:
am 7. Januar 2012 um 18:21:26
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Ballonfahren
ist einfach Spitze, daran ändert auch so ein äußerst seltener und tragischer Unfall nichts. Würde ich immer wieder tun.
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kassandra schrieb:
am 7. Januar 2012 um 18:13:16
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Balloning
@ Rene
So ein Blödsinn, wahrscheinlich sind Sie auch noch nie in den Urlaub geflogen.
Auch so ein voreingenommener Spruch - wenn
Gott gewolllt hätte ........
Wer einmal mit dem Ballon gefahren ist, wird begeistert sein und verunfallen kann man überall,
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Rene schrieb:
am 7. Januar 2012 um 17:22:37
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Luftfahrzeuge
Die Luft hat nun mal keine Balken und mich bringt niemand in so ein Luftfahrzeug rein. (Höchstens unter Narkose). Wer in solch
einer Gefahr umkommt, ist m.E. selber Schuld. Wäre der Mensch zum fliegen geboren, hätte ihm der liebe Gott sicher Flügel wachsen lassen. Das ist allerdings meine alleinige Meinung an der sich andere nicht stören sollten.
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