02.01.2012, 08:53 Uhr
In ihrer Neujahrsansprache bereitet die Bundeskanzlerin die Deutschen auf ein "schwieriges Jahr" vor.
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) stimmt die Deutschen in ihrer Neujahrsansprache auf größere Herausforderungen im neuen Jahr ein und wirbt für einen langen Atem bei der Stabilisierung des Euro. "Deutschland geht es gut, auch wenn das nächste Jahr ohne Zweifel schwieriger wird als dieses", sagt die Kanzlerin dem vorab verbreitetem Text zufolge.
Die Bürger könnten darauf vertrauen, dass sie "alles daran setze, den Euro zu stärken". Bei der Bekämpfung der Schuldenkrise im Euroraum sei der Weg noch lang und werde nicht ohne Rückschläge bleiben, mahnt Merkel. "Doch am Ende dieses Weges wird Europa stärker aus der Krise hervorgehen, als es in sie hineingegangen ist."
Trotz aller Mühen dürfe dabei nie vergessen werden, "dass die friedliche Vereinigung unseres Kontinents das historische Geschenk für uns ist". Dass Europa über ein halbes Jahrhundert Frieden, Freiheit, Gerechtigkeit, Menschenrechte und Demokratie gebracht habe, "können wir auch in unserer Zeit gar nicht hoch genug schätzen".
Die Kanzlerin erinnert daran, wie in der Neujahrsnacht vor zehn Jahren die ersten Euro-Scheine aus den Geldautomaten gezogen wurden. Sie wisse, dass sich viele Bürger nun Gedanken um die Sicherheit der Gemeinschaftswährung machten. Doch diese habe sich bewährt. Der Euro habe den Alltag einfacher, die Wirtschaft stärker gemacht und in der Finanz- und Konjunkturkrise 2008 Schlimmeres verhütet. Um die Währung abzusichern, müssten jetzt die Lehren aus Fehlern der Vergangenheit gezogen werden. Dazu gehöre, in Europa mehr als bisher zusammenzuarbeiten.
Merkel ruft die Deutschen angesichts der guten Lage am Arbeitsmarkt zu Zuversicht für die kommenden Herausforderungen auf. Im neuen Jahr wolle die schwarz-gelbe Bundesregierung das Energiekonzept nach dem Atomausstiegsbeschluss zügig umsetzen. Außerdem sollten die Familien gestärkt werden, um Deutschland kinderfreundlicher zu machen. Merkel fügt hinzu: "Wir werden die sozialen Sicherungssysteme so verändern, dass sie auch in Zukunft jedem die Hilfe und Leistung geben, die er braucht, zum Beispiel für die Pflege Alter und Kranker."
Mit Blick auf die Mordserie der Zwickauer Neonazi-Terroristen verspricht Merkel umfassende Aufklärung. Auch alle Helfer würden zur Rechenschaft gezogen. "Es ist unsere Pflicht, die Werte unserer offenen und freiheitlichen Gesellschaft entschlossen zu verteidigen - jederzeit und gegen jede Form von Gewalt", betont die Regierungschefin in der Rede, die am Silvesterabend ausgestrahlt wurde. Das sei eine Daueraufgabe nicht nur für die Politik. In den Taten, die die Gruppe über mehr als ein Jahrzehnt unbehelligt habe begehen können, sei "ein unfassbares Maß an Hass und Fremdenfeindlichkeit sichtbar" geworden. Die unter dem Namen Nationalsozialistischer Untergrund (NSU) agierende Gruppe soll neun Einwanderer aus der Türkei und Griechenland sowie eine deutsche Polizistin ermordet haben.
Quelle: dpa
bubbes schrieb:
am 31. Dezember 2011 um 19:00:53
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lord of hamburg
richtig aber ist doch egal wenn ich vom staat geld bekomme , wie der namen ist denn bezahlen tut es nur der
steuerzahler,,,,und wer ehrt ihn mal,,nee der bekommt noch immer mehr drauf,,armes deutschland wie lange noch??
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Helden schrieb:
am 31. Dezember 2011 um 19:00:22
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Merkel
@ Planet gerne Party ,aber kein Geld hat alles der Staat,die brauchen noch ein paar Paläste
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Knaller schrieb:
am 31. Dezember 2011 um 19:00:16
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Neujahrsansprache
an Merkels Stelle würde ich mich schämen sich nach all den Glanzleistungen und Chaos überhaupt noch im Fernsehen zu
zeigen. Und wenn, dann höchstens um den Rücktritt zu erklären.
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