07.02.2012, 12:28 Uhr
Die radikalislamische Sekte Boko Haram hat erneut eine Reihe von Anschlägen in den nordnigerianischen Städten Kano und Maiduguri verübt. Ob es Tote oder Verletzte gegeben hat, war zunächst unklar.
Hauptziel der Gruppe seien zwei Polizeiwachen in Kano gewesen, in denen mehr als 100 Sektenmitglieder festgehalten würden, sagten Sicherheitskräfte. "Es waren Explosionen und Schüsse zu hören, die aus dem nordöstlichen Teil der Stadt kamen", erklärte eine Augenzeugin.
"Leute rannten umher, um sich in Sicherheit zu bringen, weil die Anschläge an die vom vergangenen Monat erinnerten." Bei einer blutigen Anschlagserie auf das Polizeihauptquartier sowie andere Polizeistationen und Ämter in Kano waren im Januar über 180 Menschen ums Leben gekommen.
Auch in Maiduguri, der Hochburg der Sekte, gab es am Montag mehrere Explosionen. Ziel des Angriffs war nach Angaben der Zeitung "Nigerian Tribune" ein Marktplatz. Bewohner berichteten von dicken Rauchschwaden, die in den Himmel stiegen.
Die Boko Haram, die sich selbst auch die "nigerianischen Taliban" nennt, terrorisiert seit langem den Norden des westafrikanischen Landes. Die Sekte lehnt jede westliche Lebensform ab und hat in der Vergangenheit oft Bombenanschläge auf Kirchen und auf Gaststätten mit Alkoholausschank verübt. Im Dezember hatte die Gruppe die Christen im überwiegend muslimischen Norden aufgefordert, die Region zu verlassen. Rund 10.000 Christen flohen nach Angaben des Roten Kreuzes.
Quelle: dpa
kenner68 schrieb:
am 7. Februar 2012 um 17:12:56
(8)
(13)
Nigeria
Herr Sarkozy, Herr Obama, Herr Netanjahu und alle anderen Gleichgesinnten: Startet schon mal die Flieger, in Nigeria gibt´s auch
noch reichlich Öl ????!!
mehr
Kommentar melden
compirx schrieb:
am 7. Februar 2012 um 16:56:54
(7)
(16)
radikal arm
Radikal islamisch? Sorgt dafür, dass es den "radikal" Armen wirtschaftlich besser geht, dann werden sie keiner radikalen
Ideologie folgen und nicht auf irgendwelche Heilsverprechen religiöser Führer reinfallen.
mehr
Kommentar melden
leser123 schrieb:
am 7. Februar 2012 um 16:23:18
(32)
(0)
Nigeria
Irgendwie müssen diese Extremisten einer Gehirnwäsche unterzogen sein. Nur weil jemand andersgläubig ist, wird er gefoltert,
vertrieben oder gar getötet. Und sieht man weltweit genau hin, sind in fast allen Ländern, wo Unruhen auftreten, islamische Extremisten am Werk. Menschenskinder, wir sind im 21. Jahrhundert, und die Steinzeit haben wir lange hinter uns. Kapieren die das einfach nicht oder wollen die evtl. auch nicht? Ich stimmne dem "wollen" zu.
mehr
Kommentar melden
Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.

Damenmode in den schönsten Sommerfarben - online bestellen und sparen. bei KLiNGEL.de
Höchste Qualität zum sagenhaft günstigen Preis: Hemden, Jacken u.v.m. von Daniel Hechter. mehr
Modische Multitalente für Business und Freizeit - für Frauen mit jedem Figur-Typ. zum XXL-Special
Entdecken Sie jetzt die modischen Hosen der Saison – in exzellenter Passform! von AtelierGS