19.07.2011, 19:44 Uhr
Bei der Absicherung der Energieversorgung gerade im Winter gibt es nach Angaben der Bundesnetzagentur noch keine Festlegung auf ein Atomkraftwerk als kalte Reserve. Es gebe bei der Prüfung der Möglichkeiten keine Vorfestlegung, betonte Präsident Matthias Kurth in Bonn. Die Frage werde in seinem Hause sehr sorgfältig und objektiv überprüft. "Ende August werden wir dazu etwas sagen können", sagte Kurth.
In der vergangenen Woche hatte es geheißen, nach Einschätzung der Netzagentur bleibe eines der acht als Konsequenz aus der Katastrophe in Fukushuima abgeschalteten Atomkraftwerke vermutlich als Reserve am Netz, um bei Engpässen wieder Strom liefern zu können. Nach den bis dahin vorliegenden Erkenntnissen reichten die Kapazitäten aus konventionellen Kraftwerken nicht.
Experten sehen ein "Stand-By-AKW" kritisch, weil unklar ist, wie schnell es zur Stromproduktion wieder hochgefahren werden kann. Zudem würde dies nach Regierungsschätzungen 50 Millionen Euro pro Jahr kosten - die gesamte Reaktormannschaft müsste weiter beschäftigt werden. Ein Kernkraftwerk solle maximal bis 2013 als mögliche Kaltreserve in Bereitschaft gehalten werden.
Quelle: dpa
Doc Stuttgart schrieb:
am 19. Juli 2011 um 20:38:55
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Endlich Vernunft!
Völlig richtig! Schluss mit den ideologischen Rückzugsgefechten der blinden Atombefürworter! Ebenso richtig: Atomare
Kaltreserve KOSTET Unsummen jeden Tag, da die Reaktormannschaft weiter beschäftigt werden muss. Hurra - Grün-Rot in Ba-Wü stellt kompetent die Weichen anders - das wünsch ich mir für ganz Deutschland. Dass Ökostrom sogar kostengünstiger ist, rechnen uns die Schwarzwald-Stromrebellen vor!
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Gabi schrieb:
am 19. Juli 2011 um 20:19:39
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Ja, ja die Kaltreserve
Jetzt schon jammern ! Mussten alle nachgerüstetetn AKWs so schnell abgeschaltete werden ? Ganz klar NEIN ! Diesen
Unsinn müssen wir und die Umwelt teuer bezahlen.Geschied den ökogläubigen Deutschen recht.
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