24.09.2008, 09:05 Uhr | Von Gerd Korinthenberg, dpa
Der Speiseplan der rheinländischen Neandertaler unterschied sich deutlich von dem seiner Namensvetter auf Gibraltar (Quelle: dpa)Die Neandertaler auf Gibraltar aßen anders als der Namenspatron aus dem Rheinland auch gerne Fisch. Das haben Wissenschaftler bei Grabungen in zwei Höhlen im Osten der Halbinsel herausgefunden.
Im Sediment der Grotten entdeckten sie Fischreste, Muscheln sowie Knochen von Robben und Delfinen, die den Urmenschen dort als Nahrung dienten. Das berichten die Forscher um die Paläontologin Yolanda Fernández-Jalvo vom Spanischen Naturkundemuseum in Madrid in den "Proceedings" der US-Akademie der Wissenschaften. Im Norden Mitteleuropas verschmähten die Neandertaler dagegen Fisch, wie Analysen der berühmten Fossilien aus der Nähe von Düsseldorf kürzlich gezeigt hatten.
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Quelle: dpa
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