04.07.2011, 16:09 Uhr
Naturwunder in Neuseeland: Ein Gemälde von John Barr Clarke Hoyte (1835-1913) gibt einen Eindruck, wie die Weißen und Rosa Terrassen einmal ausgesehen haben (Foto: dpa) (Quelle: dpa)
Sensationeller Fund in Neuseeland: Wissenschaftler haben ein Naturwunder wieder entdeckt, das vor 125 Jahren verschüttet worden war. Es geht um die "Weißen Terrassen", die im 19. Jahrhundert von Besuchern aus aller Welt als "achtes Weltwunder" bestaunt wurden: ein langer Hang, an dem sich Minerale aus heißen Thermalwasserquelle abgelagert und Wasserbecken gebildet hatten.
Die Terrassen waren bei dem schwersten Vulkanausbruch der jüngeren Geschichte des Landes zerstört worden. Wissenschaftler fanden die Überreste der Terrassen im Rotomahana-See 30 Kilometer östlich von Rotorua auf der Nordinsel Neuseelands. Sie berichteten über den sensationellen Fund am Freitag, dem 125. Jahrestag des Vulkanausbruchs. "Das ist so etwas wie Neuseelands Titanic", findet Projektleiter Cornel de Ronde.
Der Geologe am Forschungsinstitut GNS Science hatte mit seinem Team den Boden des Sees mit Sonargeräten untersucht. Dabei waren bereits im Januar Reste der "Rosa Terrassen" gefunden worden. Dort war im 19. Jahrhundert in den Becken mit dem warmen Thermalwasser auch gebadet worden. Die weißen Terrassen lagen ein paar hundert Meter weiter weg. Wissenschaftler gingen bislang davon aus, dass die Terrassen bei dem gewaltigen Ausbruch komplett zerstört worden waren.
Nach Angaben von de Ronde waren die Wissenschaftler erst vor kurzem dazu gekommen, die bei der Erforschung des Sees zuletzt aufgenommenen Bilder genau auszuwerten. "Wir waren total baff", sagte de Ronde. "Bei genauem Hingucken lagen die beiden unteren Stufen der Weißen Terrassen plötzlich direkt vor uns." Die Überreste lagen unter einer Schlamm- und Sedimentschicht in etwa 60 Metern Tiefe.
Der nahe gelegene Vulkan Tarawera war am 10. Juni 1886 ausgebrochen. In einer heftigen Explosion schleuderte er Schlamm und Asche aus dem Erdinnern in die Luft und bedeckte ein riesiges Areal mit einer dicken Ascheschicht. Mehr als 150 Menschen kamen damals dabei ums Leben. Der Pegel des Rotomahana-Sees stieg um 100 Meter an - die Terrassen waren verschwunden.
Quelle: dpa
Sasha schrieb:
am 15. Juni 2011 um 12:19:56
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Weltwunder
Wieso musste man 125 Jahre danach suchen, wenn man doch wusste wo genau diese Terassen vorher waren???? Versteh ich nicht. Sieht aber gut aus.
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Liss schrieb:
am 12. Juni 2011 um 10:58:23
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Kalksinterterassen
gibts in der Türkei, 3 km breit; das Baumwollschloß - Pamukkale. Und barfuß durchlaufen und baden kann man da drin auch.
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Peterliii schrieb:
am 12. Juni 2011 um 07:33:18
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Super
Tolle Sache dat, einfach herrlich
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