26.11.2011, 14:15 Uhr
Bei einem Luftangriff von Nato-Hubschraubern auf einen pakistanischen Militärposten sind nach Regierungsangaben mindestens 26 Soldaten getötet worden. Nach dem Zwischenfall im Nordwesten des Landes an der Grenze zu Afghanistan schloss Pakistan eine wichtige Nachschubroute für das Militärbündnis.
Die pakistanischen Streitkräfte erklärten in einer Stellungnahme, die Nato-Hubschrauber hätten am Vorabend in der Stammesregion Mohmand willkürlich das Feuer eröffnet. Sie seien nicht provoziert worden. Es habe Opfer gegeben, Einzelheiten seien aber noch nicht bekannt. Das staatliche Fernsehen berichtete von 26 getöteten Soldaten. Zwei Behördenmitarbeiter in Mohmand bestätigten die Angaben. 13 weitere Soldaten seien verletzt worden. Die Stammesregionen im Nordwesten Pakistans gelten als Hochburg und Rückzugsraum militanter Islamisten. Die USA fliegen immer wieder Drohnenangriffe auf Aufständische in der Region.
Ein Gewährsmann in Mohmand sagte, die Hubschrauber hätten zweimal einen Kontrollpunkt angegriffen. Unter den Todesopfer seien zwei Offiziere. Der Gouverneur der Provinz Khyber Pakhtunkhwa sprach von einem "Angriff auf die pakistanische Souveränität".
Nato-Vertreter in Kabul erklärten, man wisse von dem Vorfall. Es werde eine Erklärung geben, sobald bekannt sei, was genau passiert ist. Im vergangenen Jahr gab es schon einmal einen ähnlichen Vorfall, als ein US-Hubschrauber versehentlich zwei pakistanische Soldaten tötete. Das führte zu einer erheblichen Belastung der Beziehungen zwischen den USA und Pakistan. Pakistan schloss vorübergehend die Grenze und unterbrach damit für zehn Tage die Versorgung der Nato-Truppen in Afghanistan. Die USA entschuldigten sich schließlich für den Vorfall.
Auch am Samstag wurde der Grenzübergang Torkham geschlossen, wie Zollbeamte erklärten. Es habe eine mündliche Anweisung gegeben, alle Nachschublieferungen der Nato zu stoppen. Die nun geschlossene Route führt über den Khyber-Pass, über den die Nato etwa 30 Prozent ihrer Lieferungen für die Truppen in Afghanistan abwickelt.
Der attackierte Posten wurde erst kürzlich im Dorf Salala eingerichtet, um Taliban-Kämpfer daran zu hindern, die Grenze zu überqueren und Angriffe in Pakistan zu verüben. Bei solchen Angriffen sollen seit Sommer Dutzende Angehörige der pakistanischen Sicherheitskräfte getötet worden sein. Pakistan wirft Afghanistan und den ausländischen Truppen vor, nicht genug gegen diese Angriffe zu unternehmen.
Quelle: AFP , dapd
Neptun schrieb:
am 26. November 2011 um 18:00:45
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Nato und Afghanistan
Die Amis haben vor anderen Ländern jeden Respekt verloren und wundern sich in komplizierter Umgebung über ihre
Unbeliebtheit. Pakistan ist innenpolitisch mehr als kompliziert, ein Ami wird das nie verstehen, versucht es wohl auch nicht. Aber zum Test "draufhauen" wie im vorliegenden Fall. Das angegriffene Land besitzt Atomwaffen, keiner weiss so richtig wie diese kontrolliert werden. Handlungen wie die erfolgte können völlig unerwartete Reaktionen auslösen. Na weiter testen USA !!!
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B.L. schrieb:
am 26. November 2011 um 17:55:14
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Verbündete
Was sagt Oberst Klein dazu, wie sich hier seine Verbündete benehmen und was die sich wieder rausnehmen ? Das sind schon sehr
eigenartige Verbündete ! Und die amerikanischen erst, und die deutschen Gazetten, sie sind alle so schweigsam . Verdächtig ! Vielleicht ist das System irritiert, zuviel in der Hängepartie wie : EU,Euro,NPD,Piraten-Pädophile und dann auch wieder Gorleben und all die Feinde rund um Deutschland die nach unseren Kriegsschulden lechzen..... !
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Hotte schrieb:
am 26. November 2011 um 17:54:59
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Tote
Man wann merken die denn das das alles sinnlos ist.
Lasst sie doch nach Meka beten wenn sie meinen.
Nur lasst sie dort wo sie sind und
holt nicht alles hier her.
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