21.11.2011, 07:28 Uhr
Nach den Schüssen auf das Weiße Haus in Washington ist der mutmaßliche Schütze offiziell wegen versuchten Mordes an US-Präsident Barack Obama beschuldigt worden. Der Mann aus dem US-Staat Idaho soll von einem Bundesgericht in Pittsburgh zur Anklage nach Washington überstellt werden, wie die Behörden mitteilten.
Dem 21-Jährigen droht im Falle eines Schuldspruchs eine lebenslange Haftstrafe. Er war am Mittwoch in einem Hotel im Staat Pennsylvania festgenommen worden. Ihm wird vorgeworfen, am vergangenen Freitag neun Schüsse auf Obamas Amts- und Wohnsitz abgefeuert zu haben.
Die "Washington Post" zitierte am Donnerstag einen Ermittlungsbeamten mit den Worten, dass der Verdächtige aus Wut gefeuert haben könnte: Der Mann hasse den Präsidenten, "er hasst Washington, er hasst die Gesellschaft". Der Mann gehöre aber keiner radikalen Organisation an, hieß es weiter. Bekannte des Beschuldigten erklärten, er habe sich für Jesus und Obama für den Antichristen gehalten.
Die Polizei hatte nach den Schüssen am Freitagabend vergangener Woche tagelang nach Einschlaglöchern gesucht. Sie fand dann schließlich am Dienstag eine Kugel in einem Fenster des Weißen Hauses. Das Projektil sei im Panzerglas steckengeblieben, teilte der Secret Service mit. Zudem seien weitere Patronenhülsen in der Nähe des Weißen Hauses gefunden worden.
Der Mann geriet nach US-Medienberichten unter Verdacht, als die Polizei nach den Schüssen in der Nähe des Weißen Hauses sein Auto verlassen vorgefunden hatte. In dem Fahrzeug habe sich ein Sturmgewehr befunden, hieß es weiter.
Obama befand sich zum Zeitpunkt der Tat nicht im Gebäude. Er nahm an diesem Tag an einem außenpolitischen Gipfel auf Hawaii teil.
Quelle: dpa , dapd
Ottifant schrieb:
am 18. November 2011 um 15:54:37
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Schüsse auf das Weiße Haus
Mein Gott, die spinnen doch, die Amis. Um einen Mordanschlag auf Obama auszuführen bedarf es wohl etwas mehr,
als ein paar Schüsse auf das Weiße Haus abzugeben; und irgendwie scheint der Schütze doch nicht alle beieinander zu haben. Dass die Amis immer alles gleich übertreiben müssen...
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das war schrieb:
am 18. November 2011 um 13:31:17
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der Abgesante
der kommt nur Einmal . Mit der Kalaschnikow gegen eine Festung ziemlich irre .
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Erheiterte schrieb:
am 18. November 2011 um 13:27:20
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Nach Schüssen auf das Weiße Haus....
Amerika ist eben das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Auch für Irre, die sich schwehr bewaffnen können.
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