10.06.2011, 11:48 Uhr
Nach der Entwarnung: Wie ausgehungert stürzten sich die Hamburger auf Gemüse, das Händler der Hansestadt aus Protest verschenkten (Foto: dpa) (Quelle: dpa)
Tonnenweise Gurken, Salat und Kohlrabi haben Gemüsebauern und Händler am Freitag in der Hamburger Innenstadt verschenkt - um auf ihre drastischen Einbußen wegen der EHEC-Welle hinzuweisen. "Diese Waren sind im Moment alle unverkäuflich", sagte Jens Elvers, einer der Mitorganisatoren. Mitten in die Protestaktion platzte dann die Nachricht von der Entwarnung: Sprossen sind nach offiziellen Angaben mit großer Wahrscheinlichkeit die Quelle der Krankheit - und nicht Gurken, Tomaten und Salat. "Das hat sich so doll verbreitet, dass die Leute uns das Gemüse dann tütenweise aus der Hand gerissen haben", erzählte Elvers.
Lkw-Ladungen voller Gemüse hatten die Händler und Erzeuger mitten in der Nacht in die Innenstadt gekarrt - sowie einen Traktor mit einem Anhänger voller Gurken. "Alles, was man aus der Region so haben kann", sagte Elvers. Die Kisten etwa mit Salat und Lauchzwiebeln stellten sie auf die Mönckebergstraße in der Innenstadt. Zunächst griffen die Passanten eher zögerlich zu - doch später packten viele das Gemüse sogar in ihre Einkaufstrolleys. Die Gemüsebauern gaben Plastiktüten aus: "Jeder konnte sich frei bedienen."
Auf die Nachricht, dass die Warnung vor dem Verzehr von rohen Tomaten, Gurken und Blattsalaten aufgehoben wird, hätten alle "mit Freude" reagiert, berichtete Elvers, der als Geschäftsführer der Erzeugergemeinschaft Obst, Gemüse und Blumen arbeitet. "Selbst Blumenkohl oder Petersilie - alles ist ja rückläufig. Der Großmarkt Hamburg steht schon fast still." Und das, obwohl ihre Waren "tausendmal getestet" worden seien, sagte Elvers.
Das Robert Koch-Institut und das Bundesinstitut für Risikobewertung hatten die Verzehrhinweise für rohe Gurken, Tomaten und Salat am 25. Mai ausgesprochen. Grundlage dafür waren Erkenntnisse aus Patientenbefragungen.
Das Robert-Koch-Institut ist sich sicher: Sprossen sind die Quelle der EHEC-Welle in Deutschland. zum Video
Quelle: dpa
Dagobert schrieb:
am 10. Juni 2011 um 21:35:04
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noch geht es
Weshalb gehe ich denn Wählen alle vier Jahre. Diese volksvertreter haben die Aufgabe Schaden vom Volk abzuwenden und deshalb
haben diese Schnarchbeutel zu Kontrollieren. Jedes mal wenn da ein Kind im Brunnen liegt werden diese Dumpfbacken wach. Der Euro, Die Atomkraft, die Finanzkriese, Verseuchte Eier, Bildungssystem (Fachkräftemangel), Demografie, gesudheitssystem und und und jetzt EHEC. Das ist schon ein Leid mit der Freiheit für besser Verdienende.
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Motzki schrieb:
am 10. Juni 2011 um 21:34:01
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wir dürfen wieder
Meine lieben Verantwortlichen,
was hat sich eigentlich seit gestern verändert?
Warum dürfen wir heute wieder das essen
was wir gestern nicht essen sollten?
Zum Glück haben wir jetzt das "Bauernopfer" gefunden, dem wir das in die
Schuhe schieben können,was keiner bisher so richtig dingfest gemacht hat.
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donner schrieb:
am 10. Juni 2011 um 21:29:22
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Gemüse
Habe Politikern schon lange nicht mehr geglaubt. Eh nur Selbstdarsteller vor der Kamera mit staatstragender Miene. Seit Jahren wird
nur heiße Luft als sehr Wichtig verkauft. Habe keine Abstriche gemacht. Gurken, Tomaten und Salat genüsslich verzehrt. Ohne Probleme. War meiner Gesundheit nicht abträglich. Mahlzeit.
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