21.04.2011, 20:46 Uhr
Im Garten des Hauses der vermissten Familie fanden die Ermittler erst ein abgetrenntes Bein und dann fünf Leichen (Foto: AFP)
In Frankreich ist eine sechsköpfige Familie spurlos verschwunden. Was die Ermittler besonders beunruhigt: Unter der Terrasse ihrer Wohnung fanden Polizisten erst die Reste eines abgetrennten menschlichen Beins. Später entdeckte die Polizei bei Grabungen unter der Terrasse dann nach Angaben der Staatsanwaltschaft fünf Leichen. Sie seien offenbar erschossen worden. Nach ersten Erkenntnissen könnten unter den Toten die Mutter und zwei ihrer Söhne sein.
Nachbarn hatten die Behörden alarmiert, weil die Jalousien der Wohnung seit Anfang April geschlossen waren, berichtete die Staatsanwaltschaft. Keines der Familienmitglieder habe mehr auf Handy-Anrufe reagiert.
Polizisten stellten dann bei einer Hausdurchsuchung fest, dass die Schränke ausgeräumt und Bettlaken abgezogen waren. Spuren einer Auseinandersetzung gab es nicht. Auf dem Briefkasten klebte ein Zettel mit der Aufschrift "Post an den Absender zurück. Danke". Die Ermittler berichteten, dass auch von den beiden Labrador-Hunden und drei Autos der Familie jede Spur fehle.
Die Familie mit vier Kindern im Alter von 13, 16, 18 und 21 Jahren wird seit Anfang April vermisst. Die Eltern hatten die beiden jüngeren Kinder von der Schule abgemeldet, da die Familie wegen "einer dringenden Versetzung" nach Australien auswandern wolle. Die Abmeldung sei vor etwa zehn Tagen mit der Post eingegangen, zusammen mit einem Scheck über das restliche Schulgeld bis zu den Ferien, erinnerte sich Schuldirektor Olivier Bouissou.
Der Vater soll zudem vor Bekannten behauptet haben, er sei Geheimagent und werde im Rahmen eines Zeugenschutzprogrammes untertauchen. Offiziell hatte der 50-Jährige ein kleines Anzeigenunternehmen, seine 49-jährige Frau war eine engagierte Katholikin und gab Religionsunterricht.
"Das waren keine Leute, die auf sich aufmerksam machten", sagte ein Immobilienmakler, der in der Nähe des grauen einstöckigen Wohnhauses der Familie in Nantes sein Büro hat. Auf einem nahe dem Haus abgestellten Auto, das der verschwundenen Mutter gehören soll, fanden die Beamten den in den Staub geschriebenen Satz: "Das hättest Du nicht tun dürfen - Du fehlst mir!" Unklar blieb aber, ob der Satz im Zusammenhang mit dem mysteriösen Verschwinden der Familie steht.
Quelle: AFP , dpa
mausi schrieb:
am 21. April 2011 um 18:27:54
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Verbrechen
vlllt. hat die familie etwas mit der leiche zutun und ist deshalb abgehauen nur um die polizei auf eine falsche fährte zu brinegn.
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wolle schrieb:
am 21. April 2011 um 18:13:59
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Bein gefunden - Rest der Familie weg
ich finde das so oberturboaffengeil: da kommt so eine komische Meldung rüber, die über nix Aufschluss
gibt und so gut wie keine Informationen bringt. Und schwuppsdiwupps sind auch schon viele da, die ihre Meinung dazu abgeben - obwohl sie eigentlich noch gar keine haben können angesichts der dürftigen Nachrichtenlage. Schon bedenklich, so was.
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ichnunwieder schrieb:
am 21. April 2011 um 18:08:44
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dumpf
@Reemtsma: also wo ein totes Bein rumliegt hat auf jeden Fall ein Verbrechen stattgefunden, ob nun von einem Fremden oder vom bösen
Onkel verübt. Und wie soll ich eigentlich Deinen Namen verstehen? Peinlich.
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