06.11.2011, 12:06 Uhr | dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
Kairo/Riad (dpa) - Begleitet von politischen Umwälzungen und blutiger Gewalt in vielen arabischen Ländern hat für weltweit 1,5 Milliarden Muslime am Sonntag das Opferfest begonnen.
Eid al-Adha ist der wichtigste Feiertag im Islam. Das viertägige Fest erinnert an die Bereitschaft Abrahams (arabisch: Ibrahim), seinen Sohn zu opfern. Es ist zugleich der Dank von Pilgern und Daheimgebliebenen für eine erfolgreiche Wallfahrt nach Mekka.
Der "Hadsch" gehört neben dem Glaubensbekenntnis, dem wohltätigen Spenden, dem täglichen Gebet und dem Fasten zu den fünf Grundpflichten im Islam. Jeder Muslim, der gesund ist und es sich leisten kann, sollte einmal im Leben nach Mekka pilgern. Nach erfolgreichem Abschluss darf er den Ehrennamen Hadsch tragen.
In Saudi-Arabien erreichte die jährliche große Wallfahrt am Wochenende ihren Höhepunkt. 2,5 Millionen Muslime aus 183 Ländern pilgerten nach Angaben des Innenministeriums nach Mekka. Zum Höhepunkt des "Hadsch" beteten die Gläubigen am Samstag auf dem Berg Arafat, wo der Prophet Mohammed der Überlieferung nach vor 14 Jahrhunderten seine Abschiedspredigt gehalten hatte.
Anschließend legten die Gläubigen die gefährlichste Strecke ihres fünftägigen Aufenthalts zurück, um am Sonntag zur symbolischen Steinigung des Teufels zu gelangen, die noch zwei Tage andauern soll. Wegen des Gedränges auf der Brücke bei Mina waren zuletzt 2006 bei einer Massenpanik mehr als 350 Menschen ums Leben gekommen.
Doch die saudischen Behörden haben seither in weitere Sicherheitsmaßnahmen investiert. So wurde eine Brücke erweitert, von der die Gläubigen ihre Kieselsteine werfen. Außerdem wurden die ursprünglichen Säulen durch Wände ersetzt. Damit wollen die Behörden vor allem ein dichtes Gedränge bei der rituellen Teufelsaustreibung verhindern. Eine neue Metro transportierte Hunderttausende Wallfahrer zwischen den heiligen Stätten.
Nach Angaben der saudischer Behörden wurden zudem rund 100 000 Sicherheitskräfte rund um Mekka stationiert. 20 000 Ärzte und Sanitäter waren im Einsatz. Offensichtlich hatten die Vorsichtsmaßnahmen Erfolg. Bei der diesjährigen Hadsch gab es zunächst keine größeren Zwischenfälle. Bis Sonntagnachmittag blieb es ruhig.
Nach der symbolischen Steinigung des Teufels begann dann am Sonntag mit dem rituellen Opfer eines Tieres oder eines Stückes Fleisch die wichtigste Feier im Islam, Eid al-Adha. Das Opfer erinnert an Abraham (arabisch: Ibrahim). Mit diesem Brauch werfen die Daheimgebliebenen auch ein spirituelles Band zu den Mekka-Pilgern. Denn eine Quoten-Regelung besagt, dass nur 1 000 Pilger je eine Million Muslime an dem Höhepunkt der Wallfahrt teilnehmen darf. So kamen auch in diesem Jahr die meisten ausländischen Wallfahrer aus Indonesien: Rund 200 000 Gläubige reisten aus dem Inselstaat an.
Quelle: dpa
Ali Haidar schrieb:
am 6. November 2011 um 13:17:56
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Erinnert
Der wichtigste islamische Feiertag erinnert an die Bereitschaft Abrahams seinen Sohn zu opfern, um Gott seinen Glauben zu
beweisen.
Hier wurde vergessen zu erwähnen, dass Gott Abraham damit nur getestet hat ob er volles Vertrauen an Gott hat und das Gott kurz bevor Abraham seinen Sohn Opfern wollte Abraham davon abgehalten hat seinen Sohn zu opfern. Hiermit hat Abraham den test bestanden. Ich finde es schade das die Medien den Islam versuchen zu zerstören. Möge Gott euch alle recht leiten.
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Eidesstattlicher schrieb:
am 6. November 2011 um 13:09:20
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Islam ? Nein Danke !
Die müssen für ihr Seelenheil wohl immer irgendwen oder irgendwas abschlachten. Ein feine Religion ist mir das, bei
all den Strömen von Blut, die sie vergießt. Verbrecher werden freigelassen, aber das Freiheit verlangende Volk wird zusammengeschossen. Feine Glaubensbrüder sind mir das !
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Stephan schrieb:
am 6. November 2011 um 12:48:35
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Muslime feiern
Warum sagt niemand endlich diesen armen Menschen, daß sie seit fünfzehn Jahrhunderten verschaukelt werden? Damals nämlich
war es der Rabbiner von Mekka, der seinem gelehrigen Schüler Mohammed (dessen Frau Jüdin war) eine Art Judaismus light eingetrichter hat, damit er es den Arabern predigt, die damals noch Steine anbeteten (was sie übrigens auch heute noch tun) - und zwar zu keinem anderen Zweck, als den christlichen Missionaren zuvorzukommen bzw. das Wasser abzugraben.
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