05.04.2010, 10:38 Uhr | apn
Der Augsburger Bischof soll Kinder geschlagen haben (Foto: ddp)
Neue Vorwürfe gegen den Augsburger Bischof Walter Mixa: Ein weiteres mutmaßliches Prügelopfer habe sich gemeldet, berichtet die "Süddeutsche Zeitung". Die Frau erkläre an Eides statt, sie sei von Mixa während dessen Zeit als Schrobenhausener Stadtpfarrer "mit voller Wucht ins Gesicht" geschlagen worden. Inzwischen beschuldigen damit vier Frauen und zwei Männer den Augsburger Bischof der Misshandlung. Mixa weist die Vorwürfe zurück, erklärt sich aber bereit, mit den ehemaligen Heimkindern zu sprechen.
Die heute 47-jährige Frau, die Mixa vorwirft, sie geschlagen zu haben, lebte dem Bericht zufolge zwischen 1968 und 1977 in einem Schrobenhausener Kinderheim. Sie berichtet zudem, Heimkinder hätten stundenlang Mixas Auto putzen müssen.
Mixa erklärte am Donnerstag: "Ich versichere nochmals, dass ich zu keiner Zeit gegen Kinder und Jugendliche körperliche Gewalt in irgendeiner Form angewandt habe." Er sei "zutiefst erschüttert über die Anschuldigungen, die mir gegenüber erhoben werden", teilte der Bischof mit. Zudem erklärte er seine Bereitschaft, "mit Männern und Frauen, die in ihrer Jugendzeit im Kinderheim St. Josef in Schrobenhausen gelebt haben, über ihre Erinnerungen, Erlebnisse und Vorwürfe zu sprechen, um zuzuhören und zu erfahren, was sie in ihrer Kindheit belastet hat."
Unterstützung erhielt Mixa zudem vom Generalsekretär der Deutschen Bischofskonferenz, Pater Hans Langendörfer. "Ich glaube erst mal, dass hier Behauptung gegen Behauptung steht", sagte er dem Deutschlandfunk. "Zum gegenwärtigen Zeitpunkt steht eine Behauptung vieler Menschen, mehrerer Menschen in der 'Süddeutschen Zeitung' gegen die Entlastung, die das Bistum Augsburg seinem Bischof gibt. Ich glaube ihm." Er denke, dass das Bistum die richtigen Schritte gemacht habe, "dass es zu einem klärenden Prozess kommt, dass über die Dinge weiter gesprochen wird".
Die sechs Personen, die Vorwürfe erheben, sind laut "SZ" heute zwischen 41 und 48 Jahre alt. Mixa war ab 1975 Stadtpfarrer in Schrobenhausen, später auch Dekan. Auch Nonnen sollen den Schilderungen zufolge in dem Heim Kinder geschlagen haben, wie die Zeitung berichtet. Sie zitiert zudem eine ehemalige Erzieherin, die behauptet, noch 2005 - also in nicht verjährter Zeit - habe eine Schwester ein Kind geschlagen.
Quelle: dapd
Jakkede schrieb:
am 1. April 2010 um 19:54:54
(0)
(0)
Mixa
Der Bischof muss weg! Der meint wohl, er könnte, wenn er im Bischofsornat zu Gesprächen erscheint, die Betroffenen von damals
einschüchtern. Wenn der jetzt gelogen hat, dann kann die katholische Kirche wirklich einpacken.
mehr
Kommentar melden
KONDI schrieb:
am 1. April 2010 um 19:17:33
(0)
(0)
Mixa
Solche Figuren wie der Mixa hätten wohl am liebsten ein Kennzeichen an ihrem Dienstwagen mit CC oder CD--und eine damit verbundene
totale Immunität.Für was halten sich diese Pfaffen eigentlich ? Ich kann aber auch unsere Justiz nicht verstehen. Verjährt oder nicht. Bei einer so hohen Zahl an Vergehen muß doch zugeschlagen und aufgeklärt werden und
die ersten Resultate müßten jetzt schon vorliegen.Statt dessen müssen wir das herumeiern der Pfaffen ertragen. Als Katholik würde ich jetzt
mehr
Kommentar melden
Knappe schrieb:
am 1. April 2010 um 19:08:39
(0)
(0)
Mixa
Wäre ich Betroffener, wäre ich nicht bereit mit Mixa zu sprechen, die Gnade bekäme er nicht.
Nur über den Anwalt, Staatsanwalt,
ansonsten nur Verachtung für diesen, und diese falschen Heiligen.
mehr
Kommentar melden
Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.

Damenmode in den schönsten Sommerfarben - online bestellen und sparen. bei KLiNGEL.de
Höchste Qualität zum sagenhaft günstigen Preis: Hemden, Jacken u.v.m. von Daniel Hechter. mehr
Modische Multitalente für Business und Freizeit - für Frauen mit jedem Figur-Typ. zum XXL-Special
Entdecken Sie jetzt die modischen Hosen der Saison – in exzellenter Passform! von AtelierGS