20.10.2011, 14:48 Uhr
Die Sportschule "Friedrich Ludwig Jahn" und das zugehörige Wohnheim (Quelle: dpa)
Zwei Schüler der Potsdamer Sportschule "Friedrich Ludwig Jahn" stehen im Verdacht, andere Mitschüler missbraucht zu haben. Die 16-Jährigen sollen sich Ende September an zwei 13 und 14 Jahre alten Mitschülern vergangen haben. Ein Trainer und eine Mitarbeiterin des Schulwohnheims wurden suspendiert, weil sie den Vorfall nicht sofort meldeten. Die Staatsanwaltschaft ermittelt.
Die beiden verdächtigen Schüler für 14 Tage vom Unterricht ausgeschlossen worden und dürfen das Gebäude nicht mehr betreten. Dies habe die Klassenkonferenz beschlossen, sagte ein Sprecher des Bildungsministerium. Der Vorgang sei an die Gesamtlehrerkonferenz übergeben worden, die in den kommenden beiden Wochen das weitere Vorgehen beraten werde.
Die Eltern der mutmaßlichen Opfer hatten Anzeige erstattet, ebenso der Betreiber des Wohnheims der Sportschule. Die Staatsanwaltschaft wollte keine Details zu den Vorwürfen nennen. "Aufgrund des Alters der mutmaßlichen Geschädigten und der Beschuldigten ist dies zu deren Schutz geboten", sagte ein Sprecher. Ungeachtet der Ermittlungen steht für die beteiligten Institutionen fest: Es habe einen Übergriff während der Nachtruhe im Wohnheim gegeben. "Es gibt zwei Täter und zwei Opfer", sagte der Ministeriumssprecher. "Klar ist auch, dass die Kommunikationswege nicht so funktioniert haben, wie sie es sollten."
Nun bemühen sich Behörden und Schulträger um zügige Aufklärung - zumal der Ruf der Schule als Olympiastützpunkt auf dem Spiel steht. Der Vorfall soll im Unterricht thematisiert werden. Für mögliche weitere Opfer soll es zudem ein gemeinsames Angebot geben, es ist an eine Hotline gedacht. "Vor allem sollen aber auch die Opfer Hilfe erfahren", so der Ministeriumssprecher. Die Jugendlichen seien derzeit krankgeschrieben und würden von den Eltern betreut.
cobayashimaru schrieb:
am 19. Oktober 2011 um 21:30:52
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NEIN
es grenzt NICHT an unterlassene hilfeleistung nicht zu reagieren.
es IST unterlassene hilfeleistung.
ausserdem u.U. beihilfe zu einer straftat.
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ebsich Nachts besbro8033 schrieb:
am 19. Oktober 2011 um 21:18:54
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potsdam
Leider haben dort nicht alle Erzieher Grund sich Erzieher zu nennen.
Ich habe dort auch schlechte Erfahrung mit der pädagogischen
Qualität einer Erzieherin gemacht. Allerdings ging es um weitaus harmlosere Dinge.
Aber wer nicht direkt Alarm schlägt, wenn ein Kind sich Nachts beschwert dass es von anderen belästigt wird, dann ist ein sofortiger Rauswurf der Erzieherin das Wenigste was man verlangen kann. Es grenzt an unterlassene Hilfeleistung.
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Celica63 schrieb:
am 19. Oktober 2011 um 21:16:00
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potsdam
Hallo Hausjeep...ihr Kommentar ist sehr einseitig..natürlich ist es traurig, das die Jugend immer mehr damit in die Medien kommt und
diese Fälle überhaupt vorkommen.
Wenn es einen Gott gibt, hätte er von Anbeginn dafür sorgen können, das eine gute Erziehung stattfinde.Den Missbrauch von Mitmenschen git es schon immer und hat nichts mit Alter zu tun..Väter,die Ihre eigenen Kinder und Enkel schänden, Männer, die Ihre Frauen schlagen, die "lieben" Priester etc...alle wohl 16,oder??
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