13.09.2011, 08:31 Uhr
Mindestens 120 Tote nach Pipeline-Brand in Kenia Das Ausmaß der Katastrophe wird deutlicher. Bei der Explosion einer Pipeline im Elendsviertel von Nairobi gibt es mehr Opfer als bislang angenommen.
Bei einer Pipeline-Explosion sind in Kenia nach Medienberichten offenbar mindestens 120 Menschen getötet worden.
Die Leitung sei in einem Armenviertel der Hauptstadt Nairobi explodiert und anschließend in Brand geraten, teilte die Polizei mit. Die Opfer seien in den Flammen umgekommen, sie hätten keine Chance gehabt zu fliehen. Viele seien in dem Flammeninferno bis zur Unkenntlichkeit verbrannt.
Die Zahl der Toten könnte weiter steigen, hieß es. Zahlreiche Verletzte wurden in das Kenyatta National Hospital gebracht. Das Krankenhaus rief dringend zu Blutspenden auf, um den Menschen helfen zu können.
Wie die BBC berichtete, soll die Pipeline in der Nähe des Sinai-Slums Leck geschlagen sein, so dass Treibstoff in die Abwasserkanäle lief. Dort hätten Menschen dann versucht, den Brennstoff abzutransportieren. Jemand soll ein Streichholz angezündet haben, so dass es zur Explosion kam, sagte der BBC-Reporter im Fernsehen.
Die Region wurde weiträumig abgesperrt und umliegende Gebäude evakuiert. Der Slum mit mehreren hunderttausend Einwohnern verläuft zu beiden Seiten einer Pipeline der staatlichen "Kenya Pipeline Company". Das Unternehmen hatte in der Vergangenheit mehrfach versucht, das Armenviertel räumen zu lassen.
Zahlreiche Retter seien im Einsatz und brächten Verletzte in umliegende Krankenhäuser. Jedoch sei es schwierig, die Unglücksstelle zu erreichen. Der dicht besiedelte Sinai-Slum liegt an dem Industriegebiet Lunga Lunga, rund zehn Kilometer außerhalb der Millionenstadt Nairobi.
Quelle: dpa
Freidenker schrieb:
am 12. September 2011 um 14:42:13
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unwichtig
Bloß gut das unwichtig auch wirklich unwichtig ist, denn das was unwichig schrieb hört sich danach an als wenn unwichtig überall
freiwillig mehr bezahlt als notwendig. Das glaube ich ihm aufs Wort.
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hjs schrieb:
am 12. September 2011 um 13:48:37
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Öl-Pipeline
Wenn jemand Treibstoff klaut, ist es meist nicht aus Hunger. Also habe ich kein Verständnis für den Diebstahl. Mir tun nur die
unbeteiligten Opfer leid, die durch das kriminelle Handeln der Spritdiebe zu Schaden kamen oder nun die Angehörigen zurück lassen müssen.
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godoko schrieb:
am 12. September 2011 um 13:47:13
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Pipeline
Es ist raurig, dass sowas passiert. Wie verzweifelt müssen diese Armen sein, wenn sie abzapfen.Sie wissen doch genau, wie
gefährlich sowas ist. Schuld sind die Regierungen, die ihre Bevölkerung arm und verhungern lassen, selber aber mit goldenen Löffeln essen. Siehe Gaddafi und Konsorten.
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