11.04.2011, 10:12 Uhr
Bei Aufräumarbeiten in den Trümmern der Erdbeben- und Tsunamikatastrophe in Japan sind hohe Geldbeträge und andere Wertgegenstände entdeckt worden. Rettungskräfte und Überlebende würden täglich Bargeld, Tresore und Vermögenswerte bei örtlichen Polizeistellen abgeben, sagte ein Sprecher der Polizei in der Präfektur Miyagi, die besonders stark von der Katastrophe getroffen wurde.
Es sei schwierig, den Gesamtbetrag zu schätzen, allein an Bargeld wurden laut der Nachrichtenagentur Kyodo aber inzwischen mehrere dutzend Millionen Yen (mehrere hunderttausend Euro) den Behörden in den Präfekturen Miyagi und Iwate übergeben.
Nach japanischem Recht dürfen Finder die Beträge behalten, wenn sich der Eigentümer binnen drei Monaten nicht meldet. Der Leiter des japanischen Instituts zur Katastrophenprävention, Takehiko Yamamura, forderte von der Regierung, diesen Zeitraum für die Region Tohoku zu verlängern, zu der Miyagi und Iwate gehören. Zudem solle die Polizei die Erlaubnis bekommen, gefundene Tresore zu öffnen, um die Besitzer zu identifizieren.
Jüngst hatte ein 69-jähriger Mann sich beim Polizeiposten der Stadt Ishinomaki in Miyagi mit einer schwarzen Tasche gemeldet, die er in seinem Haus nach der Flutwelle gefunden hatte, wie Kyodo berichtete. Er enthielt 100.000 Yen (rund 800 Euro) in bar und den Führerschein einer Frau, die so ermittelt werden konnte. Laut der Polizei in Miyagi konnten bisher jedoch nur rund zehn Prozent der Eigentümer gefundener Geldbeträge und Wertsachen ausfindig gemacht werden.
Japaner gelten als besonders gewissenhaft bei der Rückgabe verlorener Portemonnaies oder Taschen. Nach der Erdbebenkatastrophe wurden aber auch vereinzelt Fälle von Plünderungen in verwüsteten Gebieten gemeldet, die von ihren Bewohnern verlassen worden waren.
Quelle: AFP
Rosel schrieb:
am 10. April 2011 um 10:13:21
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Ehrlichkeit
Habe vor Jahren auf Elba beim Kaffeetrinken auf dem Marktplatz meine Tasche mit allen Papieren,Schecks und Bargeld für meinen
Familienurlaub
stehen gelassen. Als ich nach ca.2 Stunden im Cafe nachfragte, gab man mir ganz selbstverständlich alles zurück und wünschte mir einen schönen Urlaub. Die Italiener haben damit das Vorurteil - klauen wie die Raben - ausgeräumt. Ein großzügiger Finderlohn war für mich keine Frage, da wir dadurch unseren 1. Tag im Urlaub als sehr erfreuliches erleben konnten
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Deutscher Michel schrieb:
am 10. April 2011 um 10:07:47
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Spenden ?
Ich würde auch nicht spenden für ein so reiches Land wie Japan. Die werden sich wohl selber helfen können mit finanziellen
Mitteln. Bei Unterstützung mit anderen Dingen wie z. B. Hundestaffel, Spezialisten etc. ist das wieder was anderes. Aber seid doch mal realistisch - die brauchen doch kein Geld von uns !
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Otto Müller schrieb:
am 10. April 2011 um 10:03:09
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Ehrlichkeit
Es liegt am einzelnen Menschen ob er ehrlich ist oder nicht. Und an der Situation liegt es auch. Man kann hier nichts pauschal
sagen. Die sind ehrlich und die nicht !
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