08.10.2011, 19:44 Uhr
Ein hartnäckiges Computervirus soll US-amerikanische Drohnen infiziert haben. Es sei möglich, dass sensible Daten nach außen gelangt sind, schreibt das Technik-Magazin "Wired". Quellen der Luftwaffe beharren dagegen auf der Sicherheit eines der wichtigsten Waffensysteme im Antiterrorkampf.
Wie das zum Magazin gehörende Blog "Danger Room" des Magazins berichtet, soll das Virus die Cockpits der ferngesteuerten "Predator"- und "Reaper"-Drohnen infiziert haben. Damit fliegt der US-amerikanische Geheimdienst CIA etwa Einsätze in Afghanistan, Pakistan oder dem Jemen.
Betroffen seien die Computersysteme der Creech-Luftwaffenbasis im Bundesstaat Nevada, berichtete auch der TV-Sender MSNBC. Laut "Wired" gibt es bislang keine Hinweise darauf, dass wegen des vor zwei Wochen entdeckten Virus geheime Informationen verloren oder nach draußen gelangt seien. Es sei aber nicht auszuschließen, dass vertrauliche Daten über das öffentliche Internet verbreitet worden sein könnten. Die vom Stützpunkt in Creech gesteuerten Drohnen-Einsätze in Übersee gingen dennoch weiter.
Ein ranghoher Offizier der US-Luftwaffe relativierte den "Wired"-Bericht im Sender Fox News als "maßlos übertrieben": "Die Flugzeuge waren nie in Gefahr, verrückt zu spielen." Das Virus habe die Einsätze in keiner Weise beeinträchtigt, die Computernetze der Air Force seien gut geschützt. Das Virus gelangte demnach bei der Übertragung von Daten über externe Festplatten in das System.
"Wir versuchen, das Virus auszuschalten, aber es kommt immer wieder zurück", zitierte das "Wired"-Blog einen Informanten. Offiziell haben weder das Pentagon noch die US-Luftwaffe die Berichte bislang kommentiert.
Die ferngesteuerten Drohnen spielen in den Kriegen der USA eine immer größere Rolle, um etwa Terrorverdächtige zu attackieren oder für Aufklärungsflüge. So hatte eine Kampfdrohne Ende September den gesuchten Al-Kaida-Prediger Anwar al-Awlaki im Jemen getötet.
Berichte über Sicherheitsprobleme mit den unbemannten Flugkörpern hat es schon früher gegeben. So hieß es im Dezember 2009, Aufständische im Irak hätten Video-Systeme von US-Drohnen angezapft. Die Hacker hätten die hochtechnologischen Waffen mit Hilfe einer Billigsoftware überlistet, die über das Internet bezogen werden könne.
Quelle: dpa
Ulf schrieb:
am 8. Oktober 2011 um 18:01:37
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Dronen usw.
Nach dem 2. WK wurden die Siegermächte per Definition als Nicht-Kriegsverbrecher deklariert. Daher dürfen keine Handlungen der
Allierten als Verbrechen dargestellt werden. Für heutige Konflikte sieht es ähnlich aus: Die USA führen nur Kriege für das Wohl der Menschheit (!!!), während andere die Verbrechen begehen. Nach Nürnberg kommen sie erst, wenn sie besiegt werden.
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der drohnenwichser schrieb:
am 8. Oktober 2011 um 17:59:13
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na klasse, auf die meldung
warte ich schon lange, es ist nur noch eine frage der zeit wann sich jemand an die atomwaffen hermacht, gute nacht menschheit.
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Heidi schrieb:
am 8. Oktober 2011 um 17:48:49
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US-Drohnen
Zitat : Die Drohnen der Amerikaner werden in den Kriegen der Amerikaner eine immer größere Rolle spielen . Bedeutet das , daß
die immer weiter neue Kriege führen wollen ? Bedeutet das nicht auch , : Nürnberg ? ?? ? Wer bring die da hin ???
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