
16.01.2012, 15:16 Uhr | ffr
Noch ist die Tea-Party-Hoffnung Michele Bachmann im Rennen der Republikaner um die Präsidentschaftskandidatur bei den Wahlen 2012. Doch ihre Chancen schwinden, inzwischen gelten ihre Rivalen Mitt Romney und Newt Gingrich als Favoriten (Quelle: AFP)
Ist Afrika nun ein Staat - oder vielleicht doch ein Kontinent? Und was war noch mal in Libyen los? Außenpolitik ist nicht das starke Feld der Republikaner, das hat sich im Bewerberwettstreit der Konservativen bereits mehrfach herauskristallisiert.
Vor allem Tea-Party-Hoffnung Michele Bachmann ist für ihre intellektuell fragwürdigen Einlassungen inzwischen berüchtigt. Neuester Aussetzer: Bei einem Wahlkampfauftritt in Iowa wetterte Bachmann nach Angaben der "Huffington Post" gegen Iran. Gegen das Thema an sich wäre nichts einzuwenden, schließlich hat der Angriff einer iranischen Menschenmenge auf die britische Botschaft in Teheran für Empörung gesorgt.
Einzig ein nicht unwichtiges Detail in Bachmanns Tirade machte ihren Auftritt zur Lachnummer. Wenn sie selbst Herrin im Weißen Haus wäre, dann gäbe es in Iran keine US-Botschaft - dumm nur: Das ist längst der Fall, und zwar schon seit mehr als 30 Jahren. Im April 1980 hat Washington formell alle diplomatischen Beziehungen zu Iran abgebrochen, nachdem im Jahr zuvor iranische Angreifer die US-Botschaft gestürmt und Geiseln genommen hatten. Die Interessen der USA nimmt die Vertretung der Schweiz wahr.
Auch zuvor hatte sich Bachmann schon zum Thema Iran geäußert. Einmal mit der Behauptung, das Regime in Teheran habe den USA und Israel mit einem Atomschlag gedroht (was nicht stimmt), dann wiederum mit dem Aufruf ans Pentagon, einen Kriegsplan gegen das Land auszuarbeiten.
Um die Kandidatur der Republikaner bewerben sich bunte Vögel und ernste Gegner Obamas. Wer sind sie und was haben sie vor? zur Foto-Serie
Im Rennen der US-Republikaner um die Kandidatur für die Präsidentschaftswahlen liegt die anfangs hochgehandelte Bachmann allerdings derzeit weit hinten. Bessere Chancen werden Newt Gingrich und Mitt Romney zugerechnet.
Quelle: Spiegel Online
Franziskus schrieb:
am 1. Dezember 2011 um 21:27:12
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Tea-Party
Da kann einem Angst und Bange werden, wenn so ein radikales, aber dumm-einfältiges Gesockse an die Macht kommt. Nicht nur außen-
nein auch innenpolitisch. Die armen Armen, Kranken, Arbeitslosen. Was die in einer Wahlperiode an Porzellan zerschlagen, braucht lange zeit, es zu kitten. Nur die Israelis werden sich bar jeder Vernunft alles erlauben dürfen. Sind solche Politiker ein Spiegelbild einer Nation? Hoffentlich nicht.
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erika schrieb:
am 1. Dezember 2011 um 21:21:27
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USA
Diese Frau übertrifft wirklich alles, vielleicht hat sie ja gerade einen Burn Outh sorry, weiß wirklich nicht, wie man diese
Modekrankheit schreibt. Naja, warum soll ess unter den Opositionellen in Amerika besser sein, als bei uns.
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erner schrieb:
am 1. Dezember 2011 um 21:20:03
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Republikaner
Die Dummheit läßt grüßen
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