24.03.2010, 11:34 Uhr
US-Außenministerin Hillary Clinton und ihre mexikanische Amtskollegin Patricia Espinosa in Mexiko-Stadt: Mexiko und die USA wollen im Antidrogenkrieg gemeinsam vorgehen (Foto: AP)
7000 Menschen fielen allein im vergangenen Jahr im Krieg der nordmexikanischen Drogenkartelle gegeneinander und gegen den Staat. In diesem Jahr könnten es noch mehr werden. Jetzt mischen sich die USA ein - Hauptimporteur von Koks- und Marihuanalieferungen des südlichen Nachbarn.
Eine neue Etappe kündigte US-Außenministerin Hillary Clinton bei ihrem Besuch in Mexiko-Stadt an. Sie und ihre mexikanische Amtskollegin Patricia Espinosa setzen dabei aber nicht auf Armee und Polizei, sondern vor allem auf die Entwicklung der Softskills in der mexikanischen Gesellschaft.
Künftig, so Clinton nach einem Regierungstreffen in Mexiko-Stadt, werde sich der Kampf nicht nur auf die Sicherheit, sondern auch auf die soziale Entwicklung und die Stärkung der Bildungsinstitutionen konzentrieren: "Die Sicherheit ist fundamental, aber um auf lange Sicht die Auswirkungen der Drogenkartelle zu bekämpfen, müssen wir mehr für die Gesundheit und die Erziehung tun", sagte Clinton.
Espinosa sagte, es seien bereits in bestimmten Gebieten konkrete Aktionen ins Auge gefasst worden, um dort den Wohlstand anzuheben. Nach ihren Worten soll die neue Etappe der Kooperation mehrere Bereiche umfassen. Zuerst sollen kriminelle Banden auf beiden Seiten der Grenze zurückgedrängt werden. Dafür hat die mexikanische Regierung bereits mehrere zehntausend Soldaten in den Kampf geschickt - bislang ohne jeden Erfolg. Dann sollten die Sicherheitsinstitutionen gestärkt, der soziale Zusammenhalt an der Grenze gestärkt und insgesamt eine sichere Grenze entwickelt werden. Auch vereinbarten beide Seiten, enger beim Kampf gegen den Waffenschmuggel zusammenzuarbeiten.
Clinton gestand ein, dass die Bekämpfung des Drogenhandels eine gemeinsame Verantwortung beider Länder sei, die durch eine über 3000 Kilometer lange Grenze getrennt sind. Die Nachfrage nach Drogen in den USA sei der wichtigste Treibstoff für den Handel und die in den USA beschafften Waffen würden in Mexiko eingesetzt, sagte Clinton. "Die USA müssen ihren Beitrag leisten, und sie werden es tun."
Mit den Vereinbarungen wird die sogenannte Mérida-Initiative aus der Zeit von US-Präsident George W. Bush erweitert, mit der Washington Mexiko und Mittelamerika im Kampf gegen die Drogenkartelle unterstützt. Für das Hilfs- und Maßnahmenpaket der USA wurde bisher umgerechnet rund eine Milliarde Euro bewilligt. Hauptsächlich sollten dafür Hubschrauber und Ausrüstungen für den bewaffneten Kampf gegen die Kartelle beschafft werden. Bisher ist jedoch nur ein kleiner Teil des Betrages an Mexiko überwiesen worden.
Genie schrieb:
am 25. März 2010 um 11:06:28
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Drogen
Die Industrie entwickelt soviele Gen manipulierte Pflanzen und Viren .Man könnte eine Krankheit entwickeln , die nur Mohn und
Kokapflanzen befällt. Aber dagegen sprechen die finaziellen Ineteressen der Pharma - und Waffenlobby .
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Bile schrieb:
am 25. März 2010 um 07:25:41
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seit Jahren
die Lösung liegt doch auf der Hand. Würde man den Dorgenverkauf legalisieren (unter strenger Aufsicht), könnten alle
Drogenkartelle dicht machen.Aber die Regierungen wollen, dürfen oder können das nicht.
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Panireisen schrieb:
am 24. März 2010 um 17:56:43
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Drogen
Wie kann es sein, dass man in Kalfornien freie Drogen ( Cannbis ) kaufen kann wie beim Blumenhändler.
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