27.12.2011, 12:59 Uhr
Die Regierung des mexikanischen Staates Veracruz hat die Polizei der gleichnamigen Stadt komplett aufgelöst und alle Bediensteten entlassen. Mit der drastischen Maßnahme soll die Korruption an der Wurzel bekämpft werden. Statt der Polizei patrouillieren Soldaten durch die Straßen der Hafenstadt.
Im Kampf gegen die Rauschgiftmafia haben die Streitkräfte bereits die Polizeiaufgaben in mehreren Städten übernommen, unter anderem in Ciudad Juarez an der Grenze zu den USA.
Die Polizei gilt in vielen Städten als korrupt. Präsident Felipe Calderon hat die Sicherheitsüberprüfung aller 460.000 Polizeibeamten angeordnet.
In der etwa eine halbe Million Einwohner zählenden Stadt Veracruz waren erst im September die Leichen von 35 Gewaltopfern gefunden worden. Im gleichnamigen Bundesstaat wird vor allem das Drogenkartell Zetas für den Anstieg der Gewalt verantwortlich gemacht.
Im Jahr 2006 hatte die mexikanische Regierung den mächtigen Drogenbandenden den Kampf angesagt. Seither starben mehr als 45.000 Menschen. Eine Reihe von Festnahmen in den vergangenen Jahren und die Ergreifung ranghoher Drogenbosse wirkten sich dabei kaum auf die Gewalt im Land aus.
Quelle: dapd , AFP
AlbertH schrieb:
am 22. Dezember 2011 um 20:42:53
(7)
(9)
Drogen
Vielleicht sollte man doch einmal den Vorschlag einer Partei überdenken,
Drogen unter ganz strengen Richtlinien freizugeben? Einige
der entstehenden Probleme würden zumindest vielleicht kleiner, der Staat hätte einige Zusatzeinnahmen.
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laokoon schrieb:
am 22. Dezember 2011 um 19:27:27
(8)
(1)
Mexikanische Stadt.....
So lange weltweit Bedarf an Drogen besteht, so lange werden die
Kartelle, korrupte Politiker und Polizisten, oder
wer auch noch immer
mit verdient, diesen Sumpf nicht trocken legen. So lange in Mode-,
Musik-, Kunst-oder in der Schickeriakreisen Kokain, Heroin oder
andere Drogen angesagt sind, wird echt gut daran verdient.
Nicht zu vergessen die hohe Anzahl der übrigen Abhängigen.
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Neumüscher schrieb:
am 22. Dezember 2011 um 17:56:54
(9)
(1)
sauberes Militär?
Dass aber ausgerechnet das Militär nicht von Mitgliedern und Zuträgern der Drogenkartelle unterlaufen sein soll, darf
man getrost bezweifeln. Ob es in Mexiko überhaupt noch eine Organisation gibt, die nicht direkt oder indirekt am Drogengeschäft verdient ist fraglich. Wahrscheinlich ist die Gesellschaft dort mittlerweile in allen Bereichen vom Drogenhandel durchdrungen.
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