08.12.2008, 08:26 Uhr
Unter dem hohem Druck der Meteoriteneinschläge bildeten sich unzählige Verbindungen auf Kohlenstoffbasis. (Quelle: dpa)Meteoriteneinschläge könnten zur Entstehung von Leben auf der Erde beigetragen haben. Das belegen Versuche von Forschern in Japan. Die Wissenschaftler hatten im Labor einen Meteoriteneinschlag in die Ozeane der jungen Erde simuliert. Dabei entstanden chemische Verbindungen wie Fettsäuren und die Aminosäure Glycin - Grundbausteine aller heutigen Lebewesen.
Meteoriten bestehen gewöhnlich aus Kohlenstoff, Eisen und Nickel. Die Ozeane auf der jungen Erde enthielten neben Wasser vermutlich auch Ammoniak, eine Verbindung aus Stickstoff und Wasserstoff. Der Wissenschaftler Yoshihiro Furukawa und seine Kollegen beschossen Gemische der fünf Substanzen in einem Edelstahlbehälter mit einer Spezialkanone, um die Druckverhältnisse bei einem Meteoriteneinschlag nachzustellen.
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Quelle: dpa
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