02.02.2011, 15:18 Uhr
Merkel sagt "Nein" zur Frauenquote (Foto: dpa)
Kanzlerin Angela Merkel (CDU) lehnt auch angesichts des Koalitionskonflikts eine gesetzlich vorgeschriebene Frauenquote in der deutschen Wirtschaft ab. "Es wird keine gesetzliche Quote geben", sagte Regierungssprecher Steffen Seibert in Berlin.
"Der Wirtschaft sollte nach ihrer Meinung noch einmal die Chance gegeben werden, freiwillig zu Fortschritten zu kommen." Dies dürfe jedoch nicht auf den "Sankt-Nimmerleins-Tag" geschoben werden. Zunächst solle es Gespräche mit der Wirtschaft geben.
Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) strebt eine Quote von 30 Prozent in Vorständen und Aufsichtsräten an. Dagegen hält Familienministerin Kristina Schröder (CDU) eine flexible Lösung für sinnvoll. FDP-Chef Guido Westerwelle und die anderen FDP-Minister im Kabinett lehnen eine gesetzlich verpflichtende Quote kategorisch ab. Seibert sagte, die gesetzliche Frauenquote sei nicht durchsetzbar. Es gebe unterschiedliche Auffassungen.
Der Regierungssprecher kritisierte die bisherigen Bemühungen der Wirtschaft, mehr Frauen auf Chefsessel zu bringen, als unzureichend. "Die Wirtschaft hat sich vor zehn Jahren zu freiwilligen Maßnahmen bekannt, deren Ergebnis gelinde gesagt bescheiden ausfällt", sagte er. "Es ist wirklich schwer vorstellbar, dass so wenige qualifizierte Frauen zur Verfügung stehen, dass man es noch nicht mal schafft, jeden 30. Sessel im Vorstand mit einer Frau zu besetzen."
Quelle: dpa
ABC schrieb:
am 2. Februar 2011 um 21:25:59
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Frauenquote
Ich bin überzeugt, daß qualifizierte Frauen auch ohne Quote den Chefsessel
erreichen. Wenn Frauen eine Quote per Gesetz
erreichen wollen ist das
ein Zugeständnis, daß Sie es mit können nicht erreichen. Als Betriebsinhaber
würde ich mir von Politikern niemals vorschreiben lassen wer in gehobene
Positionen kommt, eher würde ich den Betrieb ins Ausland verlegen.
Ist durch den höheren Frauenanteil in der Politik etwas besser geworden?
Nein, jährlich nimmt die Lebensqalität in Deutschland ab.
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xicht schrieb:
am 2. Februar 2011 um 20:57:14
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Ich bin dafür
eine Quote von 30% auf Mindestquoten von 40% festzulegen, das aber nur gilt, wenn gleichzeitig 60% der Quote erfüllt sind.
Davon sollte eine Quote von 50% fakultativ bleiben. So als Anfang, nur so nebenbei! Ich stelle mir eine Elektrofirma vor, die ihren Vorstand mit Ingenieuren besetzt. Wo kommen dann die Ingenieurinnen her?
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Nina schrieb:
am 2. Februar 2011 um 20:31:50
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@ina
Recht hast Du. Das Geschwafel ´von Leistung überzeugt´ kann ich nicht mehr hören, weil es eben nicht stimmt.
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