29.08.2011, 09:59 Uhr
Vom politischen Ziehvater zum Kritiker: Helmut Kohl und Bundeskanzlerin Angela Merkel bei einer Veranstaltung im Jahr 2007 (Quelle: dpa)
Eine Mehrheit der Deutschen teilt einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid zufolge nicht die Meinung von Altkanzler Helmut Kohl (CDU), Deutschland habe an Verlässlichkeit und Glaubwürdigkeit in der Welt eingebüßt.
50 Prozent der Bundesbürger und 65 Prozent der Unions-Anhänger stimmen entsprechenden Aussagen Kohls nicht zu. 45 Prozent aller Befragten und 34 Prozent der Unions-Wähler gaben Kohl Recht, wie eine am Sonntag veröffentlichte repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid für die "Bild"-Zeitung ergab.
Geht es um ein solidarisches Europa, so fehlen hier offenbar nicht nur Politiker wie Helmut Kohl, sondern auch die passenden Bürger: Auch Kohls Forderung nach einem Bekenntnis zu Europa und Solidarität mit Griechenland wird nämlich nur von 42 Prozent der Bundesbürger geteilt. 50 Prozent stimmen Kohl hier nicht zu. Bei den Unions-Anhängern ist das Meinungsbild mit 51 Prozent für unbedingte Solidarität und 44 Prozent dagegen fast genau umgekehrt.
Zugleich sprach sich eine klare Mehrheit von 61 Prozent der Befragten dafür aus, dass die aktuelle Politikergeneration stärker auf den Rat verdienter Staatsmänner wie Kohl und Helmut Schmidt (SPD) hören solle. 33 Prozent halten das nicht für nötig.
Trotz des innerparteilichen Streits um den Kurs in der Euro-Krise kann die Union in der Wählergunst hinzugewinnen. Im repräsentativen Sonntagstrend, den Emnid wöchentlich für die Zeitung "Bild am Sonntag" erhebt, kommen CDU/CSU auf 32 Prozent - ein Plus von einem Punkt im Vergleich zur Vorwoche.
Die SPD muss hingegen einen Prozentpunkt einbüßen und erreicht 28 Prozent. Dank der Grünen (20 Prozent, unverändert) würde es aber weiter für eine rot-grüne Mehrheit im Bundestag reichen. Unverändert sind die Werte für FDP (5 Prozent) und Linkspartei (8 Prozent). Die sonstigen Parteien kommen auf 7 Prozent.
Quelle: dpa
Goldfinger schrieb:
am 28. August 2011 um 19:27:31
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Kohl-Thesen
Cdu und FDP sind bei der nächsten Wahl raus. Da kann die Bild-Zeitung nochso schön reden. Und was Herrn Kohl betrifft mit der
Wiedervereinigung und dem Europa: die ehemaligen Alliierten diktierten, was Kohl auszuführen hat. Und was Merkel betrifft: ich traue ihr nicht über den Weg. Sie ist mir zu eng mit den Neofaschisten in Washington liiert und kriecht denen in den Arsch. Sie ist die Kanzlerin, die die Interessen Amerikas vertritt und muß schnellstens weg. Sonst ist die BRD endgültig versklav
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rolf schrieb:
am 28. August 2011 um 19:18:39
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CDU
Die CDU belügt sich selbst da die Partei und ihre Mitglieder keine eigene Meinung haben.Merkel sagt wo es lang geht und der Rest kuscht,
nur Waschlappen! Das Deutsche Volk steht nicht zu Merkel und ihren Europa und zu Westerwelles Außenpolitik die nur eigene Wahnvorstellungen seiner Weltpolitik und Interessen hat,wirt von Deuschen Volk mißachtet,daher ist Westerwelle in seiner Außenpolitik nicht mehr tragbar.Schwarz/Gelb unter Merkel macht Deutschland in der Welt und in Europa zu Kaspertheater.
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Lindinger Franziska schrieb:
am 28. August 2011 um 18:59:10
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Mehrheit der Deutschen stimmt KOhlthesen nicht zu
Ist es denn wirklich so schwer im Alter, versöhnliche Worte für Nachfolger zu finden?
Muß ich wirklich alles negativieren und mit Besserwisserei schlecht reden? Herr Kohl, Schmidt, Fischer, Schröder usw. sie sind nicht mehr an der Macht und die Zeiten haben sich geändert. Frau Merkel und Co verstehen ihren Job, Sie brauchen keine Lehrmeister . Sind Sie endlich mal ruhig, viele kennen sie gar ncht mehr.
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