Startseite Jetzt online bestellen und 10% Rabatt sichern

Sie sind hier: Home > Nachrichten > Deutschland >

Mehr Geld für Bildung: SPD will Rechtsanspruch auf Ganztagsangebote

...

SPD will Rechtsanspruch auf Ganztags-Kita und -Schule bis 2020

06.12.2011, 08:03 Uhr

Die SPD will bei einer Regierungsübernahme den Rechtsanspruch auf Ganztagsangebote in Kitas und Schulen bis 2020 verwirklichen (Quelle: dpa)

Die SPD will bei einer Regierungsübernahme den Rechtsanspruch auf Ganztagsangebote in Kitas und Schulen bis 2020 verwirklichen (Quelle: dpa)

Die SPD will den "Rechtsanspruch auf Ganztagsangebote in Kitas und Schulen bis 2020" verwirklichen. In einem Grundsatzpapier, das am Montag vom Berliner Parteitag der Sozialdemokraten mit großer Mehrheit beschlossen wurde, heißt es dazu: "Damit Länder und Kommunen dieses Ziel erreichen können, muss der Bund ausreichend Finanzmittel zur Verfügung stellen."

Die SPD bekräftigte ihr Ziel, dass Deutschland mindestens sieben Prozent des Bruttoinlandsprodukts für Bildung aufbringen sollte. "Das bedeutet, Bund und Länder müssten gemeinsam 20 Milliarden Euro mehr für Bildung ausgeben als heute", hieß es. Davon solle der Bund zehn Milliarden Euro übernehmen, die Länder müssten die andere Hälfte aufbringen.

Außerdem wollen die Sozialdemokraten das bestehende "Kooperationsverbot" in der Verfassung aufheben. Dabei sind die Bundesländer allein für die Bildungsfinanzierung zuständig, da sie in den Ländern die Gesetzgebungskompetenz haben. Der Bund darf in diesem Bereich kein Geld investieren. Mit der Aufhebung des Kooperationsverbotes sollen in einem neuen Grundgesetzartikel dauerhafte Finanzhilfen des Bundes für Bildung ermöglicht werden, ohne die Bildungshoheit der Länder einzuschränken.

Mittelfristig will die SPD ein bundesweites Schüler-Bafög ab Klasse 11 einführen - dies gab es bereits bis 1982. Die Integration von Migrantenkindern soll mit frühem Sprachunterricht gefördert werden. Dabei geht die SPD auf Distanz zur CDU-Forderung nach einem verpflichtenden Vorschuljahr für alle Kinder. Die SPD plädiert zwar für ein längeres gemeinsames Lernen aller Kinder, macht aber keine Aussage zur Gemeinschaftsschule oder zur künftigen Schulstruktur.

Breite Unterstützung für Gabriel

Die Sozialdemokraten wollen mit einem Kurs der linken Mitte wieder an die Regierung kommen und ziehen mit Sigmar Gabriel als Parteichef in die Bundestagswahl 2013. Auf dem SPD-Bundesparteitag hatte der 52-Jährige am Montagabend ein gutes Ergebnis von 91,6 Prozent der Delegiertenstimmen erzielt. Die Frage der Kanzlerkandidatur soll jedoch erst frühestens Ende 2012 entschieden werden.

Der Parteitag lehnte am Montagabend eine Forderung des linken Flügels ab, die Rente mit 67 komplett abzuschaffen.


Anzeige

Quelle: dpa , dapd

Inhalt versenden Versenden
Leserbrief An die Redaktion
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus.
Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Diese Mail an
mailing-ifrarr
Artikel versenden
Empfänger
Absender
Name
Name
E-Mail
E-Mail
Nachricht
 

"Mehr Geld für Bildung: SPD will Rechtsanspruch auf Ganztagsangebote" verlinken

Verlinken Sie uns, wenn Ihnen der Artikel "Mehr Geld für Bildung: SPD will Rechtsanspruch auf Ganztagsangebote" gefallen hat.

 
schließen

Kommentare (142)

zum Forum

Thema: "Mehr Geld für Bildung: SPD will Rechtsanspruch auf Ganztagsangebote"

schönes Deutschland schrieb: am 6. Dezember 2011 um 20:10:59
(5) (2) Kinder
Über die Finanzierung brauchen wir nit reden, und ob es umsetzbar ist. Das es nicht geht steht glaub ich ausser Frage. Aber schön
das in Deutschland, schon Menschen beleidigt werden, weil sie a.) Arbeiten und Oh mein gott b.) auch noch Kinder haben und es gut finden das es Betreuungsmöglichkeiten gibt. Also nur noch schuften keine Kinder bekommen, dann löst sich problem von ganz allein......so oder so ähnlich müssen sich es die Leute ja vorstellen xD
mehr Kommentar melden

Sysdulka schrieb: am 6. Dezember 2011 um 15:51:44
(19) (7) @Streithammel
Gäbe es denn nichts Wichtigeres, als sich über solch unwichtigen Dinge im Leben, zum Beispiel auch eines Albaners, mit oder
ohne Esel zu kümmern? Vielleicht kennt jemand noch die wnderbare Zigarettenwerbung von 67, wie das Bauarbeitermännchen zuerst einen verkappten Geministart hinzauberte um dann genüßlich am Schirm der Sucht zur Erde zurück zu schweben. Das war doch das richtige Leben und nicht das was hier einge erzählen wollen. Und Steuern haben wir doch alle gezahlt, mehr oder weniger und m
mehr Kommentar melden

kinderlieb schrieb: am 6. Dezember 2011 um 15:45:43
(9) (17) @igor aus warmensteinach
Was haben Sie eigentlich gegen Leute, die im Gegensatz zu vielen anderen hier im Forum gesunden Menschenverstand und
gesellschaftliches Augenmaß haben ? Im Übrigen: Weisheit schreibt man nicht mit ß !!
mehr Kommentar melden

alle Kommentare
Seite:

Kommentar schreiben

Name
Betreff
Kommentar: (Maximal 500 Zeichen)

Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Haken

Vielen Dank. Ihr Kommentar wurde versendet!

Kommentar schreiben



Zu diesem Artikel/Thema können keine weiteren Kommentare mehr abgegeben werden.

Kommentar melden

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.

 

Haken

Vielen Dank! Ihr Hinweis wurde von der Redaktion entgegengenommen.
mailing-ifrarr

Anzeige
Video
Politikerin posiert nackt auf Wahlplakat

Die Mexikanerin Natalia Juarez will mit dem Plakat aufrütteln. zum Video

Augenblicke
Fotos des Tages
Ein verletzter Bulle rächt sich an einem mexikanischen Matador und wirft ihn in die Luft. (Quelle: Reuters\Olivier Anrigo )

Tierische Rache an einem Matador. mehr

Aus dem All
Satellitenbild der Woche

Wie Außerirdische die Erde sehen würden. zur Foto-Serie

Restposten-Verkauf
Frühlings Lieblinge: Frisch aus der neuen Kollektion bei neckermann.de

Lagerräumung mit bis zu 80% Rabatt.
von neckermann.de

Sexy Jeans-Röcke
Trend-Styles von Esprit

Der Trend im Sommer: jetzt in angesagten Waschungen. mehr


© Deutsche Telekom AG 2012

Anzeige