14.10.2011, 09:35 Uhr
Bei Protesten gegen die Verantwortlichen der Finanzkrise und die Macht der Banken sind in New York mehr als 700 Menschen festgenommen worden. Die Polizei begründete ihr Vorgehen am Samstag damit, dass die Demonstranten die Brooklyn Bridge, eines der Wahrzeichen der US-Metropole, blockierten. Die Brücke habe deshalb am Nachmittag für mehrere Stunden für den Verkehr gesperrt werden müssen, erklärte die New Yorker Polizei.
Die meisten der mehr als 700 Festnahmen seien wegen Ruhestörung erfolgt, sagte ein Polizeisprecher. Einige der Festgesetzten seien nach wenigen Stunden wieder auf freien Fuß gekommen, andere sollten den ganzen Tag in Gewahrsam bleiben und müssten mit Gerichtsprozessen rechnen, fügte er hinzu.
Die Proteste gegen die Banken hatten vor zwei Wochen in einem kleinen Park in Manhattan begonnen. Eine geplante symbolische Besetzung der Wall Street wurde von der Polizei mit einem massiven Aufgebot verhindert. Diesmal hatten die Demonstranten daher beschlossen, zur Brooklyn Bridge zu ziehen. Nach Angaben der Polizei liefen sie zu Hunderten auf die Brücke und blockierten den Verkehr. Einige hätten die Aufforderung der Polizei, die Brücke zu räumen, jedoch befolgt.
Die Demonstranten sind über die Internetseite occupywallst.org ("Besetzt die Wall Street") vernetzt. Sie wollen mit ihren Aktionen nach eigenen Angaben gegen die Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise sowie die wachsende Kluft zwischen Arm und Reich in den USA protestieren. Ihr Ärger richtet sich auch gegen das mitunter brutale Vorgehen der Polizei in der US-Metropole, nachdem vor rund einer Woche ein Polizist Pfefferspray gegen vier Protestierende eingesetzt hatte, die sich bereits in Polizeigewahrsam befanden.
In Boston gab es nach Angaben der Polizei ähnliche Proteste, als eine große Menge am Freitagnachmittag (Ortszeit) vor Büros der Bank of America demonstrierte. Ihr Protest richtete sich unter anderem gegen Zwangsversteigerungen von Immobilien. Nach Angaben der Organisatoren beteiligten sich rund 3000 Menschen an den Demonstrationen, die Polizei gab keine Schätzung ab.
Quelle: AFP
Ludwig S schrieb:
am 2. Oktober 2011 um 19:22:56
(160)
(1)
Demo USA
die Leute machen es richtig. Es sind leider viel zu wenige. Aber warten wir mal ab, wenn die Politik weiter ihre Unfähigkeit ( oder
vielleicht ist das ja auch von Individuen gewollt ) unter Beweis stellt. Es muss doch noch möglich sein, auf Missstände hinzuweisen. Aber in den " sauberen " USA ist ja alles in Ordnung. Obama hat ja bereits die Europäer für die Finanzmisere verantwortlich gemacht. Wo ist da der Aufschrei der europäischen Politiker geblieben?
mehr
Kommentar melden
Xmen schrieb:
am 2. Oktober 2011 um 19:03:29
(134)
(9)
USA
... ich glaube ich stehe hier auch schon auf einer Schwarzen Liste! Meine Kommentare (auch unter anderen Namen) werden kaum noch
angezeigt! Die Krakenarme(Kraken-Armee) der unersättlichen Großkapitalisten bzw. Großkapitalverbrechern reicht wohl schon in jedes Wohnzimmer!
mehr
Kommentar melden
Hasisoft schrieb:
am 2. Oktober 2011 um 19:02:32
(127)
(6)
Demo
Ein HOCH der Demokratie. Es lebe das friedlebende und demokratischte Land der Welt. Und schon wieder ein Grund sich von der USA fernzuhalten.
Kommentar melden
Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.

Damenmode in den schönsten Sommerfarben - online bestellen und sparen. bei KLiNGEL.de
Höchste Qualität zum sagenhaft günstigen Preis: Hemden, Jacken u.v.m. von Daniel Hechter. mehr
Modische Multitalente für Business und Freizeit - für Frauen mit jedem Figur-Typ. zum XXL-Special
Entdecken Sie jetzt die modischen Hosen der Saison – in exzellenter Passform! von AtelierGS