10.03.2011, 14:52 Uhr
Durch das Schmelzen der polaren Eisschilde steigt der Meeresspiegel rasant an (Foto: Imago)
Das grönländische und antarktische Inlandeis, auch die polare Eisschilde genannt, schrumpfen nach einer neuen Studie immer schneller. Damit ist dieser Prozess zur Hauptursache des globalen Meeresspiegel-Anstiegs geworden - stärker noch als der Verlust an Gletschereis und das Schmelzen von kleineren Eiskappen.
Die Wissenschaftler um Eric Rignot vom Jet Propulsion Laboratory der Nasa in Pasadena und der Universität von Kalifornien in Irvine analysierten für ihre Studie Daten von 1992 bis 2009. Nach Angaben von Rignot ist es nicht überraschend, dass die polaren Eisschilde die künftige Meeresspiegelhöhe bestimmten. Die Eismasse sei nämlich viel umfangreicher als die von Gletschern. Die Überraschung liege aber im Tempo der Entwicklung - darin, dass es "jetzt schon passiert".
So ergab die von der American Geophysical Union veröffentlichte Studie bei den polaren Eisschilden einen durchschnittlichen jährlichen Verlust an Masse von 475 Milliarden Tonnen. Das sei genug für einen globalen Meeresspiegel-Anstieg von jährlich 1,3 Millimetern. Dagegen belief sich die Schmelze von Gletschern und kleineren Eiskappen auf durchschnittlich 402 Milliarden Tonnen pro Jahr.
Das Schrumpfen des Inlandeises habe sich von Jahr zu Jahr rapide beschleunigt, heißt es. Jedes Jahr seien zusammen durchschnittlich 36,3 Milliarden Tonnen mehr verloren gegangen als im Jahr davor.
Wenn sich der Trend fortsetzt, werde der Meeresspiegel wahrscheinlich bedeutend höher steigen, als 2007 vom Weltklimarat der UN (IPCC) vorausberechnet. Laut der Studie könnte er bis 2050 um 32 Zentimeter ansteigen: 15 Zentimeter durch das Schwinden der Eisschilde, acht Zentimeter durch die Schmelze von Gletschern und Eiskappen sowie neun Zentimeter durch die thermische Ausdehnung der Ozeane.
Die Studie basiert unter anderem auf der Auswertung von Satellitendaten. Die Ergebnisse sind im Fachblatt "Geophysical Research Letters" veröffentlicht worden.
Quelle: dpa
RAIN schrieb:
am 10. März 2011 um 20:41:00
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IMMER DIESE HIOBSBOTSCHAFTEN!!
Keine belastbare These! Welcher Wissenschaftler will sich denn jetzt schon wieder ins Bild setzen!!
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Waschlappen schrieb:
am 10. März 2011 um 20:11:41
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Meeresspiegel
1,3 mm. mehr einfach lachhaft. Dann wird noch das Öl knapp, ein Komet fällt uns auf den Kopf, Überbevölkerung nicht
vergessen,, ach ja die Sache mit dem Trinkwasser, Sommer werden immer heisser frag mich wo ? Waldsterben Vogelgrippe Dioxin . ...........
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petrus schrieb:
am 10. März 2011 um 19:57:48
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Klima
Unser Wetter verändert sich seit die Welt besteht. Es gab schon immer extreme Veränderungen. All das ist bekannt. Aber wieso glauben
so viele an die Schuld der Menschen? Wurde das so gründlich eingeimpft? Mit welchen Begründungen würden unsere Regierungen laufend die Abgaben erhöhen und uns alle erpressen, wenn es die "menschengemachte Klimaänderung gar nicht gibt? Schon mal darüber nachgedacht?
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