19.10.2010, 20:22 Uhr
Ärzte in Chicago haben einem Portugiesen einen mehr als 5,4 Kilogramm schweren Gesichtstumor entfernt. Der Tumor sei vermutlich der größte seiner Art gewesen, der je operativ beseitigt worden sei, sagte der behandelnde Chirurg, Ramses Azizi, im Fernsehsender ABC.
Die Größe der Geschwulst habe es sehr schwierig gemacht, zu operieren, ohne dabei das Gesicht des Patienten zu deformieren. Es werde gut ein Jahr dauern, bis ein Erfolg der Operation wirklich zu sehen sei.
Der Tumor hatte Mund und Zunge des 51-jährigen José Mestre bedeckt, der außerdem auf einem Auge blind war. Er war nach Angaben des Senders im Laufe der vergangenen drei Monate insgesamt viermal im St. Joseph-Krankenhaus operiert worden, zweimal zur Beseitigung des Tumors und zweimal zur Rekonstruktion seines Gesichts. Kein Arzt vor Azizi habe die Operation in Angriff nehmen wollen, sagte der Portugiese, der noch einen dicken Verband trug. Ihr Bruder freue sich jetzt auf sein "neues Leben", erklärte Mestre's Schwester Edeth Abreu, die sich seit vielen Jahren um ihn gekümmert hatte.
Mestre wurde am Montag aus dem Krankenhaus entlassen. Er war 2007 in einer Sendung des Discovery-Channel als "Mann ohne Gesicht" zu einiger Berühmtheit gekommen. Außerdem verbrachte er immer die meiste Zeit auf dem Rossio-Platz im Zentrum Lissabons, wo er eine Art Touristen-Attraktion war, sich fotografieren und befragen ließ. "Mein Gesicht ist hässlich, mein Herz aber nicht", sagte er mal.
Eine Inderin hatte im vergangenen Jahr für Schlagzeilen gesorgt, als bei ihr ein 2-Kilogramm-Geschwulst entfernt wurde. Damals hieß es, der Ohrspeicheldrüsen-Tumor sei vermutlich der größte, der jemals bei einem Menschen operiert worden sei.
Quelle: dpa
techno schrieb:
am 21. Januar 2011 um 18:33:05
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Warum?
Warum führen wir auf der Welt eigentlich noch Kriege? Der Krieg gegen Krankheiten und Naturkatastrophen reicht doch nun wirklich
schon aus. Wenn man die Militärausgaben in die Medizin, Versorgung und Bildung stecken würde, was könnte man damit alles erreichen?
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Selbstdenkend schrieb:
am 20. Oktober 2010 um 09:58:20
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Wo ist Gott? Was für ein Scheissleben ...
Nur der Tod ist wohl schimmer - und trotzdem ist er tröstend.
Zurück zur Natur. Zurück bleibt
das hektische künstliche Leben, die Bewegung von Geld und Kriege.
Sowie die Krankheiten ...
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Stefan Jürgens schrieb:
am 20. Oktober 2010 um 09:22:40
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Gesichtstumor
Endlich wird alles gut. Gute Besserung. Soviel Mut wünscht man auch anderen Ärzten endlich.
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