23.04.2010, 15:44 Uhr | t-online
Margot Käßmann darf wegen ihrer Trunkenheitsfahrt fast ein Jahr lang kein Auto fahren (Foto: imago)
Die ehemalige Bischöfin von Hannover und Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (ma), Margot Käßmann geht für einen viermonatigen Studienaufenthalt in die USA. Die renommierte Theologin werde von August bis Dezember das Herbstsemester an der Emory-University in Atlanta verbringen, bestätigte die EKD. Käßmann war im Februar nach einer Alkoholfahrt von ihren Kirchenämtern zurückgetreten.
Bereits Mitte Mai wird Käßmann auf dem Ökumenischen Kirchentag in München einen Hauptvortrag halten und unter anderem eine Bibelarbeit gestalten. Käßmann will einen großen Teil der ursprünglich vierzehn im Programm angekündigten Veranstaltungen wahrnehmen. Die Theologin hatte sich zunächst eine Auszeit genommen und war bislang nicht mehr öffentlich aufgetreten. Auch innerhalb der evangelischen Kirche gibt es den Wunsch, Käßmann in Zukunft wieder eine wichtige Rolle zu geben.
Die 51-Jährige war am 24. Februar von ihren Ämtern zurückgetreten, weil sie vier Tage zuvor nach dem Überfahren einer roten Ampel mit 1,54 Promille am Steuer ihres Dienstwagens gestoppt worden war. Zu den Umständen der privaten Fahrt im Zentrum von Hannover hatte Käßmann sich nicht geäußert.
Quelle: t-online.de
Tina schrieb:
am 23. April 2010 um 18:51:41
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Käßmann
Sie hat ohne wenn und aber und tausend Ausreden Konsequenzen gezogen. Sie hat nicht an Ihrem Sitz geklebt. Dadurch hat sie für
mich Glaubwürdigkeit und im übrigen derjenige der noch nie etwas Verbotenes getan hat, werfe den ersten Stein. Ich möchte nicht wissen an wievielen Skandalen wir uns in nächster Zeit noch aufregen müssen. Ich wünsche ihr viel Glück in USA.
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kallifred schrieb:
am 23. April 2010 um 18:51:03
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Margot Käßmann
Der Schritt von Frau Käßmann, zurückzutreten, beeindruckt mich sehr. Schauen wir doch einmal auf die katholischen
Bischöfe Müller und Mixa, die wegen ihrer bisherigen -viel schlimmeren- Verfehlungen nicht bzw. nur auf Grund massiven öffentlichen Drucks zurückgetreten sind. Frau Käßmann hat wahrhaft christlich gehandelt. Sie kennt ihre Bibel und die Aussagen des Apostels Paulus zur Vorbildfunktion eines Bischofs. Ganz anders die Bischöfe Müller und Mixa, die gelogen und vertuscht haben.
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Anke schrieb:
am 23. April 2010 um 18:46:08
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Frau Kläßmann,
Liebe Frau Kläßmann,
alles Liebe und alle guten Wünsche für Sie.
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