24.08.2010, 08:59 Uhr
Ein Geiselnehmer ist in der philippinischen Hauptstadt Manila von Polizisten erschossen worden, nachdem er mehr als zehn Stunden lang einen Touristenbus in seiner Gewalt hatte. Acht Insassen sind getötet und sechs weitere verletzt worden. Der Geiselnehmer wurde von einem Scharfschützen erschossen, nachdem er einen Polizisten verletzt hatte.
Rund um die Welt übertragene Fernsehbilder hatten über Stunden hinweg die vergeblichen Versuche von Spezialkräften gezeigt, den Bus zu stürmen.
Zu sehen war, wie am Abend (Ortszeit) bei strömendem Regen Menschen aus dem Bus stiegen oder getragen wurden, etliche Rettungswagen fuhren heran. Zuvor hatte es mehrere Schusssalven gegeben, die Bilder zeigten zudem Rauchschwaden im Bus - möglicherweise von einer Gaspatrone.
Der Fahrer war vor dem Eingreifen der Spezialkräfte vom Bus weggerannt. Zuvor hatte der Geiselnehmer neun Menschen freigelassen, darunter mehrere Kinder. Nachdem stundenlange Verhandlungen ergebnislos geblieben waren, spitzte sich die Lage immer mehr zu. Der Ex-Polizist gab schließlich an, aus Wut zwei der Touristen erschossen zu haben. Daraufhin versuchten die Spezialkräfte, in den Bus zu gelangen - unter anderem, indem sie mit Hämmern auf die Tür einhieben.
Das Geiseldrama hatte am Morgen begonnen, als der mit einem M16-Sturmgewehr bewaffnete Ex-Polizist die 25 Menschen in dem Bus in seine Gewalt brachte - vier Philippiner sowie 20 Touristen und einen Reiseleiter aus Hongkong.
Der Mann sei im Januar wegen schweren Fehlverhaltens aus dem Dienst entlassen worden, sagte ein Polizeisprecher. Er habe nichts falsch gemacht und wolle wieder eingestellt werden, die Verantwortlichen sollten seinen Fall prüfen, forderte der Geiselnehmer nun bei den Verhandlungen.
Quelle: AFP , dapd , dpa
chris schrieb:
am 23. August 2010 um 19:44:22
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geiselnahme
Keine Begeisterung das man den Geiselnehmer gleich weggeputzt hat. Sicherlich wird auch, oder bei uns, in der Zeitung stehen das
es sich um einen im Kopf kranken Menschen handelt. Nur wenn ich sehe, ich arbeite in einem Grossbetrieb, einer Stif´tung im Automobilbereich, was da für eine sogenannte Elite auf uns zukommt. Motto, nie geschafft, aber gleich anschaffen dürfen.Bin ich der Überzeugung das dieses zum Alltag wird, bei uns, in Deutschland. Leider trifft es immer die wehrlosen.
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- schrieb:
am 23. August 2010 um 19:32:00
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Geiselnahme
oh man wenn man sieht wie die vorgegangen sind, schmissen Hämmer und Äxte in den Bus, waren nicht in der Lage die längst stark
beschädigte Vordertür zu entfernen, wodurch sie dann freien Eingang gehabt hätten, ne da mussten sie hinten ne kleine Tür aufbrechen und dann klettert auch noch ein etwas dickerer Polizist rein, der fast stecken bleibt, hauen sinlos Blinker des Buses kaputt usw, es kam ein fast vor als wollen sie nur den Bus kurz und klein hauen...
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HRW schrieb:
am 23. August 2010 um 19:15:44
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Geiseldrama
Zum Glück sind bei uns solche Aufnahmen zeitgleich verboten. Wir brauchen uns aber nicht wundern, wenn wir in naher Zukunft
ähnliche Verhältnisse wie in Manila haben. Solange die oberen Zehntausend meinen Deutschland wäre ein Selbstbedienungsladen, solange sind wir auf dem besten Weg zu solchen Zuständen.
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