09.09.2008, 12:03 Uhr
Wegen interner Streitigkeiten ist der Landesvorstand der rechtsextremen NPD in Sachsen-Anhalt fast komplett zurückgetreten. Das teilte die Partei am Montag im Internet mit.
Zur Begründung hieß es, einige Kreisverbände sowie der Landeschef der NPD-Jugendorganisation hätten die Arbeit des Landesvorstandes behindert oder boykottiert. Auch von "konspirativen Treffen" und von "Zersetzungsarbeit" diverser Mitglieder war die Rede. Laut Verfassungsschutzbericht 2007 hat die NPD in Sachsen-Anhalt rund 250 Mitglieder und 13 kommunale Mandate.
Quelle: dpa
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