14.12.2011, 11:57 Uhr | dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
Freising/Ingolstadt (dpa) - An einem Gymnasium im oberbayerischen Freising ist eine 15-Jährige mit einem Messer auf Mitschüler losgegangen und hat dabei ein Mädchen verletzt. Die Schnittwunden seien nicht lebensgefährlich, teilte die Polizei mit.
Das Motiv für die Messerattacke blieb zunächst unklar. Die Jugendliche wurde festgenommen. Gegen sie wird unter Umständen wegen versuchten Totschlags ermittelt.
Die Tat spielte sich kurz vor 10.00 Uhr im Unterrichtsraum einer 10. Klasse des Josef-Hofmiller-Gymnasiums ab. Plötzlich sei es zu einer Auseinandersetzung unter Schülern gekommen, sagte Polizeisprecher Hans-Peter Kammerer. Die 15-Jährige zog ein Messer und ging mit der Waffe auf Mitschüler los. Dabei verletzte sie ein etwa gleichaltriges Mädchen. Entgegen ersten Angaben der Polizei wurde laut Staatsanwaltschaft nur dieses eine Opfer verletzt.
"Es handelt sich um Stich- und Schnittverletzungen", erläuterte Kammerer. Die Verletzungen rührten auch von Abwehrhaltungen des Opfers. Die Lage sei rasch unter Kontrolle gewesen, nachdem Alarm ausgelöst worden war. Zum Motiv für den Angriff der Schülerin lagen dem Sprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord in Ingolstadt zunächst keine Angaben vor, wie er sagte.
Nach Angaben der Landshuter Staatsanwaltschaft wurde die Täterin vernommen. Über den Inhalt der Aussage teilte Behördensprecher Ralph Reiter zunächst nichts mit. Es sei offen, ob die Staatsanwaltschaft Antrag auf Haftbefehl gegen die strafmündige Jugendliche stellt. Je nach dem Grad der Verletzungen kommen nach Angaben von Reiter auch Ermittlungen wegen versuchten Totschlags in Betracht. In jedem Fall werde aber wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.
Sollte sich herausstellen, dass die 15-Jährige seelisch krank ist, komme statt Untersuchungshaft auch eine jugendpsychiatrische Betreuung infrage, erläuterte Reiter. Der Staatsanwalt betonte, dass es sich keinesfalls um einen Amoklauf der Schülerin gehandelt habe.
Das staatliche Josef-Hofmiller-Gymnasium existiert seit 1960. Es hat rund 1100 Schülerinnen und Schüler. Namensgeber ist der Essayist und Kritiker Josef Hofmiller (1872-1933). Er war Lehrer für Französisch und Englisch in Freising.
Quelle: dpa
Schüchti schrieb:
am 14. Dezember 2011 um 17:01:55
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Mädchen sticht..
Hätte man den bayrischen Mädels das den Männern vorbehaltene Fingerhakeln erlaubt, wäre es zu dieser Ausschreitung nicht gekommen.
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Karlchen schrieb:
am 14. Dezember 2011 um 14:50:28
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Ach, das schöne Bayern
So etwas kann einen überall treffen. Komisch nur, dass solche schweren Verbrechen innerhalb der BRD am häufigsten
in dem ach so sauberen Bayern geschehen. Ob auf dem Schulhof, in Bahnen oder Bussen oder U-Bahnen. Die Politiker in Bayern, die dafür Geld bvekommen, sollten endlich mal anfangen und darüber nachzudenken. Und wenn das dann zu einem Ergebnis geführt hat sollte man schnellsten mit Abhilfe beginnen. Nicht war Herr Seehofer und Herr Herrmann.
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balu schrieb:
am 14. Dezember 2011 um 13:57:58
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Dumm ...
... gelaufen, wenn man Abwehrhaltungen einnimmt sind nicht mehr die Waffen die Ursache, sondern die Tatsache, dass man sich zu
schützen versucht ... oh Mann ...
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