19.12.2011, 18:54 Uhr | dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
Erfurt (dpa) - Thüringens Verfassungsschutz gerät durch Berichte über eine gescheiterte Geldzahlung an das untergetauchte Neonazi-Trio weiter unter Druck. Die Linkspartei forderte die Auflösung des Landesamtes als «logische Schlussfolgerung». Die FDP-Fraktion im Bundestag sprach von «Dilettantismus» und forderte zur Aufklärung einen Sonderermittler beim Parlamentarischen Kontrollgremium des Bundestages. Nach Angaben eines ehemaligen Verfassungsschützers sollte das Geld über einen Mittelsmann fließen. Der Plan sei gescheitert, weil der Mittelsmann das Geld eingesteckt habe.
Quelle: dpa
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