19.02.2010, 10:59 Uhr
Libyens Staatschef Gaddafi bleibt in der Hannibal-Affäre hart (Foto: Reuters)Bürger der Schengen-Länder können derzeit nicht nach Libyen einreisen. Die EU-Kommission bedauerte am Montag eine entsprechende Entscheidung der Regierung in Tripolis. Auch allen Bürgern aus Staaten des Schengen-Abkommens, die bereits Visa erhalten hätten, werde die Einreise in den nordafrikanischen Staat versagt, hieß es weiter. Reisende riskierten daher, an der Grenze direkt zurückgeschickt zu werden. Die libysche Regierung hat die Berichte nicht offiziell bestätigt.
EU-Innenkommissarin Cecilia Malmström nannte den Schritt in einer Mitteilung "einseitig und unverhältnismäßig". Noch vor Ende der Woche würden die EU-Kommission, die Mitgliedstaaten und die Schengen-Staaten das Thema diskutieren und über eine "angemessene Reaktion" beraten.
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Die libysche Zeitung "Oea" hatte am Vortag unter Berufung auf einen namentlich nicht genannten Regierungsvertreter in Tripolis berichtet, das Land erwäge Vergeltungsmaßnahmen, nachdem die Schweiz - die ebenfalls zu dem grenzkontrollfreien Schengen-Raum in Europa gehört - beschlossen habe, rund 180 Libyern die Einreise zu verwehren. Die Schweiz hatte im vorigen Jahr die anderen Schengen-Partner gebeten, die Einreiseerlaubnis für Libyer restriktiver zu erteilen.
Quelle: dpa
Hartmann Alfred schrieb:
am 28. März 2010 um 13:02:23
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Libyen
In welcher Welt lebt Rachid Hamdani ,jeder der Untergebene mißhandelt gehört für immer weggesperrt.
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