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Lebensqualität: Studie verweist deutsche Lebensqualität auf hintere Plätze

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Studie verweist Lebensqualität in Deutschland auf hintere Plätze

12.11.2010, 08:28 Uhr

Die Lebensqualität in Deutschland ist nach einer neuesten Studie viel schlechter als in anderen Ländern (Foto: imago)

Die Deutschen liegen in Sachen Lebensqualität weit hinter anderen Ländern. Das zeigte eine neue Studie des Zentrums für gesellschaftlichen Fortschritt. Demnach befindet sich Deutschland im Vergleich mit 22 anderen reichen Volkswirtschaften nur auf Rang 18.

Der Gründer und Leiter des Zentrums für gesellschaftlichen Fortschritt, Dr. Stefan Bergheim, erklärte das schlechte Abschneiden Deutschlands mit dem schwachen Bildungssektor: "Der Fortschrittsindex zeigt, ob die Politik eines Landes erfolgreich war und in welchen Bereichen. Aus unserer Sicht muss beispielsweise Deutschland zukünftig einen deutlichen Fokus auf den Bereich Bildung legen, um in die Spitze des Index vorrücken zu können."

Trotzdem sieht man laut der Studie in den Jahren von 1998 bis 2008 eine gute Entwicklung in Deutschland, genauso wie bei allen anderen untersuchten Ländern. Den größten Fortschritt machte in den letzten zehn Jahren Südkorea, das auf dem siebten Platz des Index zu finden ist. Dort stiegen Lebenserwartung und Einkommen stark an.

Nordische Länder an der Spitze

Die Spitze führen jedoch nordische Länder an: Norwegen wird mit dem höchsten Fortschrittsniveau auf den ersten Platz gestellt, Schweden und Finnland folgen direkt dahinter. Grund dafür seien das hohe Einkommen, eine hohe Lebenserwartung, ein gut entwickeltes Bildungssystem und eine relativ geringe Umweltbelastung.

Auf die letzten Plätze hinter Deutschland fallen Dänermark, USA, Belgien und Portugal. In Dänemark war die hohe Umweltbelastung der Grund für das schlechte Abschneiden, in den USA wurden die niedrigste Lebenserwartung und die hohe Umweltbelastung verantwortlich für den drittletzten Platz gemacht.

Fortschrittsindex misst Wohlstand breiter als BIP

Der Fortschrittsindex ermittelt die gesellschaftlichen, ökonomischen und ökologischen Entwicklungen der 22 reichsten Länder für den Zeitraum 1970 bis 2008. Dabei fließen Nettonatioaleinkommen, die Lebenserwartung Neugeborener, die Schüler- und Studentenquote sowie der ökologische Fußabdruck in die Studie mit ein. Damit zeigt der Fortschrittsindex mehr über die Entwicklungen eines Landes als das Bruttoinlandsprodukt (BIP), in dem Gesundheit, Bildung und Umwelt keine Beachtung finden.

Die Studie wurde dieses Jahr zum ersten Mal erstellt. Der Index entstand im Zentrum für gesellschaftlichen Fortschritt und wurde von der Deutschen Bank unterstützt.


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Quelle: t-online.de

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Kommentare (30)

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Thema: "Lebensqualität: Studie verweist deutsche Lebensqualität auf hintere Plätze"

Harry007 schrieb: am 11. November 2010 um 19:43:44
(0) (0) Studien sind nur lanciert ...
Diese doofen Studien sind nur lanciert und keiner muss den Ergebnissen trauen. Die Auftraggeber bekommen immer
die Ergebnisse geliefert, die sie gern hören wollen, um ihre politische Botschaft zu verbreiten. Zu behaupten, dass es in Deutschland zu wenig Studenten im Vergleich zu anderen Ländern gebe, ist der allergrößte Schwachsinn. Wir haben viel zu viele Studenten, für die niemals entsprechende akademische Arbeitsplätze zur Verfügung stehen werden, die gar nicht gebraucht werden!
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WIRRWARR schrieb: am 11. November 2010 um 19:38:54
(0) (0) Lebensqualität
Sorry, aber so wie hier kommentiert wird zeigt doch auf, daß jeder unter Lebensqualität etwas anderes versteht. Legt das
"Zentrum für gesellschaftlichen Fortschritt" jetzt meine Lebensqualität fest? Dieser Studie liegt vermutlich ein Warenkorb bei, der mir suggeriert, was ich benötige - als Eigentum haben muss- um Lebensqualität zu erzielen. Daß dieses Institut nach amerikanischen und englischen Vorbild als Denkfabrik arbeitet, spicht ja auch nicht unbedingt von guten Vorbildern.
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Heinz hinterfinger schrieb: am 11. November 2010 um 19:37:56
(0) (0) Schnauze halten und arbeiten
Wen wunderts der Mehrwert der Produktivität der arbeitenden Bevölkerung wird von den Beamten aufgefressen und verschwendet!

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